Sozialdemokratischer Informationsbrief Kiel, 30.11.00, Nr.: 239/2000 Anna Schlosser-Keichel und Sandra Redmann: Bei Jugendarbeit haben wir draufgelegt Zu der Kritik der CDU-Fraktion an Kürzungen bei Ausgaben für Jugendbildungsreferenten erklären die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sandra Redmann, und die Vorsitzende des Arbeitskreises Frauen, Familie und Jugend, Anna SchlosserKeichel: ,,Wir haben Verständnis für Unmut bei den betroffenen Verbänden. Allerdings haben wir uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Es war uns wichtig, dass durch unsere Einsparungen keine Strukturen zerstört werden. Deshalb haben wir nicht Stellen ,weggekürzt`, sondern unser Vorschlag ist, bei großen Verbänden, die zwei Jugendbildungsreferenten haben, einen Teil der Mittel zu streichen. Sparen muss sein, und das weiß auch die Opposition, die jedoch keine brauchbaren Vorschläge gemacht hat, wie man einen verfassungsgemäßen Haushalt aufstellen kann. Dass Jugendarbeit für uns hohe Priorität hat, sieht man daran, dass wir hier nicht gekürzt, sondern zum Teil sogar zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt haben. So werden verstärkt Mädchentreffs und -projekte gefördert, die Jugendsozialarbeit und Modellvorhaben der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auf kommunaler Ebene erhalten mehr Geld, die Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe wird ebenfalls unterstützt. Auch das ist konkrete Politik für die jüngere Generation." (SIB) SchleswigHolstein Herausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/1307 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de SPD