Ursula Sassen: Unverständliche Aussage der Landesregierung
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Pressesprecher
Bernd Sanders
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PRESSEMITTEILUNG
Nr. 228/01 vom 30. Mai 2001
Ursula Sassen: Unverständliche Aussage der Landesregierung
Der Rückzug der DB Cargo AG aus der verkehrswirtschaftlichen Versorgung der
mittelständisch strukturierten Wirtschaft Schleswig-Holsteins erfüllt die CDU mit
Sorge. Völliges Unverständnis zeigt die Abgeordnete Ursula Sassen für die
Schlussfolgerung der Landesregierung, die in der Stilllegung der ,,Cargo
Anlieferpunkte" keine negativen Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort
Schleswig-Holstein sieht. Hier wird Parteisolidarität mit der Berliner Regierung erneut
vor die Interessen der Bevölkerung und Wirtschaft gestellt.
Die Wirtschaftsbetriebe sind empört, zumal der Ersatz durch regionale Privatbahnen
und Lkw ökologisch wirklich nicht besser sein kann. Wenn nur die Hälfte der
Verkehre aus den zu schließenden Bahnstationen auf die Straße kommt, bringt dies
mehr als 8500 zusätzliche Lkw auf die Straßen, die heute schon überlastet sind.
Als grobe Fehleinschätzung der Situation interpretiert die CDU die weitere
Verlagerung von Gefahrenguttransporten auf die Straße.
Natürlich sind Straßentransporte ökonomisch günstiger als Bahn-Transporte, aber
werden von diesen Strukturmaßnahmen der Bahn nicht gerade die ökologisch
verantwortungsvollen Unternehmer bestraft?
Rot-Grün hat ihr ökologisches Feigenblatt ein weiteres Mal verloren!