Sozialdemokratischer Informationsbrief Kiel, 30.01.2004, Nr.: 017/2004 Wolfgang Baasch: AOK: Aufklärung und Transparenz sind weiter gefordert! Das Sozialministerium hat in der Sozialausschusssitzung am 29.01.2004 überzeugend seine Position zur Bewertung der Vergabe von Mitarbeiterkrediten an den Vorstands- vorsitzenden der AOK Schleswig-Holstein dargelegt. Dieser Kredit und die Vergabe- praxis wurde vom Staatssekretär im Sozialministerium als nicht in die gesellschaftspo- litische Landschaft passend bezeichnet. Allerdings war die Darlehensvergabe recht- saufsichtlich nicht zu beanstanden ­ eine Bewertung, der voll zuzustimmen ist. Der Wille des Sozialministeriums, das die Rechtsaufsicht über die AOK Schleswig- Holstein hat, die Vorgänge nachvollziehbar aufzuarbeiten, ist im Sozialausschuss auf volle Unterstützung gestoßen. In der nächsten Sitzung am 12.02.2004 wird das Sozi- alministerium einen ersten Bericht (Zwischenbericht) über die bereits angelaufene Prü- fung der Vorgänge bei der AOK Schleswig-Holstein geben. Die AOK Schleswig-Holstein, Verwaltungsrat und neu besetzter Vorstand bleiben wei- ter aufgefordert, für Aufklärung und Transparenz über die Vorgänge und Entschei- dungsabläufe in ihren Gremien zu sorgen. Das Vertrauen der Mitglieder in ihre Kran- kenkasse wie auch die hohe Leistungsfähigkeit der AOK Schleswig-Holstein kann nur erhalten werden, wenn die Vorgänge rasch und umfassend aufgeklärt werden. Schleswig- Holstein Herausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/1307 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de SPD