Sozialdemokratischer Informationsbrief Kiel, 31.03.2004, Nr.: 054/2004 Lothar Hay und Ulrike Rodust: Erfolg für unseren Einsatz: EURES-Beratungsstelle bleibt erhalten Mit großer Genugtuung hat die SPD- Landtagsfraktion die Entscheidung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Kenntnis genommen, die EURES-Beratungsstelle in Flensburg zu erhalten und eventuell sogar auszubauen. Die Landtagsfraktion hatte sich schon vor Wochen für den Erhalt der grenzüberschreitenden Arbeitsmarktberatung eingesetzt und sich dazu sowohl an die SPD-Bundestagsfraktion als auch an den Vorstandsvorsitzenden der BA, Weise, gewandt. ,,Damit ist eine wichtige regionalpolitische Entscheidung getroffen worden, die für den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt von immenser Bedeutung ist, zumal die EURESBeratungsstelle mit mehr als 480 Vermittlungen im vergangenen Jahr bundesweit einen Spitzenplatz einnimmt", resümieren der Fraktionsvorsitzende der SPDLandtagsfraktion und Flensburger Abgeordnete Lothar Hay sowie die europapolitische Sprecherin Ulrike Rodust. Nach den Plänen der Bundesagentur für Arbeit werden künftig in Hamburg zentral für den skandinavischen und den baltischen Raum die Aktivitäten der ,,EURESTransfrontalier"(EURES-T)-Beratungsstellen in Flensburg und Rostock koordiniert, die ihre Arbeit selbständig und eigenverantwortlich weiter führen werden. Nach Aussagen des Geschäftsführers der Regionaldirektion Nord der BA ist bei Bedarf eine Aufstockung der Beratungsstelle um eine halbe Stelle möglich. Außerdem wird künftig in jeder BA-Agentur ein Europaassistent die Arbeitssuchenden beraten, in Flensburg unabhängig von der EURES-T-Einrichtung. SchleswigHolstein Herausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/1307 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de SPD -2- Hay und Rodust: ,,EURES-T in Flensburg wird nach der Neuordnung der regionalen Gebietsstruktur in Dänemark eine noch größere Bedeutung erhalten, da dann das mögliche Arbeitsgebiet nicht mehr nur auf Nordschleswig beschränkt sein, sondern weit darüber hinaus gehen wird. Insofern ist die Entscheidung der BA nicht nur sachgerecht, sondern besonders auch auf die Zukunft gerichtet."