Nr. 171/05 14. Juli 2005 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de ACHTUNG KORREKTUR ZUR PRESSE 170/05 Bildungspolitik Susanne Herold, Sylvia Eisenberg: Kein Grund sich auf den PISA-Teilergebnissen auszuruhen! Bitte in der Korrektur Fettung beachten! Zu den heute vorgestellten Teilergebnissen des PISA-Länderberichts erklärt die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Susanne Herold, MdL: "Auch die heute vorgestellten PISA-Teilergebnisse des Bundesländervergleiches geben keinerlei Anlass, sich auf dem derzeitigen Stand der Bildung in Schleswig-Holstein auszuruhen. Auch wird deutlich, dass es keinerlei Grund gibt, strukturelle Änderungen vorzunehmen. Insofern war es richtig und gut, sich im Koalitionsvertrag somit auf das gegliederte Schulwesen festzulegen. Über die aus den Teilergebnissen zu erkennenden Erfolge freuen wir uns als CDU-Landtagsfraktion natürlich und sagen den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern herzlichen Dank für ihre Bemühungen". Die Vorsitzende des Bildungsausschusses Sylvia Eisenberg, MdL, ergänzt: ,,Wir müssen allerdings ebenfalls feststellen, dass auch die anderen Bundesländer sich seit der ersten PISA-E-Studie bemüht und Schleswig-Holstein, bezogen auf die Rangliste in den Bereichen Leseverständnis und Mathematik, überholt haben. Die in Schleswig-Holstein erzielten Ergebnisse reichen noch nicht aus, um auf den OECDMittelwert oder den Mittelwert Deutschlands zu kommen, geschweige denn aber die Spitzenstellung zu erreichen. Aber das muss unser Ziel sein. Wichtig ist uns dabei, dass die qualitative Unterrichtsversorgung aller schleswigholsteinischen Schülerinnen und Schüler gewährleistet ist, dass eine Qualitätsverbesserung des Unterrichtes fortgeführt wird. Auch eine entsprechende Lehrerausund -fortbildung und der Bildungsauftrag für unsere kleinen SchleswigHolsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner müssen bereits vor Beginn der Einschulung umgesetzt und wahrgenommen werden. Diese Forderungen sind im neuen Koalitionsvertrag festgeschrieben und werden im Haushalt 2006 auf den Weg gebracht". Die Abgeordneten Eisenberg und Herold betonen, das trotz allem die Gesamtveröffentlichung aller Ergebnisse des Ländervergleichs abzuwarten bleibe, um kritisch konstruktiv weitere Verbesserungen der Lernbedingungen sowie schulischer Erfolge herbeiführen zu können.