Nr. 303/05 11. November 2005 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de Wirtschaftspolitik Karsten Jasper zu TOP 43: Westküste: Endlich die Stärken betonen! Zu dem heute von der Landesregierung vorgelegten Bericht zu den Perspektiven der West- küste führte der Abgeordnete Karsten Jasper aus: ,,Durch Europäisierung und Globalisierung hat sich die Welt verändert. Es werden Grenzen überwunden. Aber wir brauchen diese Ent- wicklung und sie bietet uns Chancen, die wir nutzen müssen. Wir sprechen heute zuneh- mend von Metropolregionen. Von der Metropolregion Hamburg profitieren bereits heute Steinburg und das südliche Dithmarschen bis hin nach Brunsbüttel." An der Westküste habe sich seit den siebziger Jahren ein enormer Strukturwandel in der Landwirtschaft vollzogen, es komme heute umso mehr darauf an, dass die weltweiten Märk- te, schnell und direkt zu erreichen seien. Dies sei aber nur durch eine leistungsfähige Infra- struktur möglich, so Jasper weiter. Es komme nun darauf an, konkrete Maßnahmen zur Ver- besserung der Infrastruktur bei Straße, Schiene und Wasser anzuschieben. Er sei sich aber sicher, dass dieses bereits durch Minister Austermann in seiner dynamischen Westküstenart begonnen worden sei. ,,Was wir an der Westküste und in ganz Schleswig-Holstein brauchen, ist eine aktive und zielgerichtete Förderpolitik. Die Zeit der Gießkannenmentalität ist vorbei. Durch die Erweite- rung der EU im Mai letzten Jahres, werden die Fördertöpfe nicht praller. Was wir brauchen, ist eine kompetente Aufstellung in Brüssel und Berlin", betonte Jasper. Es komme nun darauf an, die Chancen und Möglichkeiten des Hanseoffice in Brüssel für die Westküste und Schleswig- Holstein aktiv zu nutzen. Die Westküste zeichne sich als multifunktionaler ländlicher Raum aus, und zwar durch: hohe Lebensqualität, hohe Wohn- und Freizeitwerte, eine eigenständige Wirtschaftsentwicklung, hohe Umweltqualität und eigenständige Profile. ,,Diese Qualitäten, müssen wir optimieren um die Attraktivität der Westküste für den Wettbewerb um Investoren, Gäste und Bewohner her- vorzuheben. Lassen Sie uns endlich beginnen, über die Stärken der Westküste zu reden und nicht dauernd über die Schwächen zu jammern", hob Jasper entschieden hervor. Insgesamt gäbe es aber an der Westküste, noch viele Herausforderungen zu meistern. Er sei sich aber sicher, so Jasper abschließend, dass die Landerregierung unter dem Westküs- tenministerpräsidenten Peter-Harry Carstensen diese Herausforderungen erfolgreich an- nehmen und lösen werde. Den Redebeitrag finden Sie im Internet unter: http://www.cdu.ltsh.de/Info/Q4- 05/303a-05.htm