Hochschulgesetz: Denkpause für breite politische Debatte nutzen
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Pressemitteilung
Nr. 115/2005
Kiel, den 8.11.2005
Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383
Hochschulgesetz:
Denkpause für breite politische
Debatte nutzen
Zu den heute von Wissenschaftsminister Austermann vorgeschlagenen
Änderungen des Hochschulgesetzes erklärt die Vorsitzende des SSW im
Landtag, Anke Spoorendonk:
Die angeblich geplante Fusion der Universitäten und die Verankerung
von Studiengebühren im Hochschulgesetz waren also einmal mehr ein
typischer Austermann: Der Minister prescht vor und präsentiert große
Pläne in den Medien, bevor er sie überhaupt mit dem Koalitionspartner
abgesprochen hat. Glücklicherweise haben die Sozialdemokraten die
haarsträubenden Pläne Austermanns gestoppt und dem umtriebigen
Minister erst einmal eine Denkpause verordnet. Diese sollte genutzt
werden, um eine offene politische Debatte über die Zukunft der
Universitäten im Parlament und mit den Betroffenen Hochschulen zu
führen."