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Pressemitteilung
Nr. 086/2007
Kiel, den 29.05.2007
Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383
Gebt der festen Fehmarnbelt-
Querung endlich den Gnadenstoß!
Zur Absage der für heute geplanten Verhandlungen der Verkehrsminister
Tiefensee und Hansen über eine feste Fehmarnbelt-Querung erklärt der
verkehrspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms:
,,Es sollte sich endlich jemand ein Herz nehmen und diesem unheilbar
verkorksten Projekt den Gnadenstoß geben. Trotz aller Freude an
Brückenprojekten kann niemand daran interessiert sein, dass Deutschland,
Dänemark und die EU für das Verkehrsaufkommen einer mittleren
Ortsumgehung über 5 Milliarden Euro im Fehmarnbelt versenken.
Der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Austermann sollte endlich
einsehen, dass er ein totes Pferd reitet und sein gutes Zureden nichts mehr
bringt. Statt sich weiter so für die Beltquerung ins Zeug zu legen, muss
Austermann dafür werben, dass die Jütlandroute bald gestärkt wird. Durch
einen dreispurigen Ausbau der A7 bis zur dänischen Grenze und einen
zügigen Ausbau der Nord-Süd-Schienenverbindungen könnte mit wesentlich
weniger Geld wesentlich mehr dafür getan werden, die Verkehrsverbindung
zwischen Deutschland und Skandinavien zu stärken."