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Schleswig-Holstein
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Claudia Jacob
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Nr. 261.07 / 08.06.2007
Bau der Fehmarnbelt-Querung bedeutet Stopp für den
Ausbau der Infrastruktur!
Zur der Pressemitteilung Nr. 130/2007 ,,Wir brauchen jetzt die Entscheidung für die feste
Fehmarnbelt-Querung" der Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein
und der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Lothar Hay und Michael
Neumann, erklärt der Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Karl-Martin
Hentschel:
Auch nach der Risikoübernahme durch Dänemark bleibt als Fakt: Es werden über eine
Milliarde Euro aus dem Kontingent von Schleswig-Holstein im Bundesverkehrswegeplan
investiert.
Das bedeutet, dass die Mittel für den Straßen- und Schienenausbau im Norden (zirka
200 Millionen Euro im Jahr) auf Jahre hinaus in die Schienen-Verbindung Lübeck-
Puttgarden investiert werden, obwohl dies die am geringsten frequentierte Strecke in
Schleswig-Holstein ist.
Das Ergebnis ist eine Verzögerung aller wichtigen Infrastrukturprojekte auf lange Zeit:
Der Ausbau der A21, die Schienen-Ostumgehung von Hamburg, die Beseitigung des
Engpasses Pinneberg-Elmshorn, der Ausbau der A23 und A7 (die A20 ist hier aus guten
Gründen nicht aufgezählt!).
Der Bau der Fehmarnbelt-Querung bedeutet den Stopp für den Ausbau der Infrastruktur-
projekte in Schleswig-Holstein auf Jahre!
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