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Presseticker > alle > 2007 > Juni > 08 > 13:00

Karl-Martin Hentschel zur Fehmarnbelt-Querung

Portable Document Format ist das Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

PRESSEDIENST                                              Fraktion im Landtag
                                                          Schleswig-Holstein
                                                          Pressesprecherin
                                                          Claudia Jacob
                                                          Landeshaus
                                                          Düsternbrooker Weg 70
                                                          24105 Kiel

                                                          Durchwahl:   0431/988-1503
                                                          Zentrale:    0431/988-1500
                                                          Telefax:     0431/988-1501
                                                          Mobil:       0172/541 83 53
                                                          E-Mail:      presse@gruene.ltsh.de
                                                          Internet:    www.sh.gruene-fraktion.de


                                                          Nr. 261.07 / 08.06.2007


Bau der Fehmarnbelt-Querung bedeutet Stopp für den
Ausbau der Infrastruktur!
Zur der Pressemitteilung Nr. 130/2007 ,,Wir brauchen jetzt die Entscheidung für die feste
Fehmarnbelt-Querung" der Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein
und der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Lothar Hay und Michael
Neumann, erklärt der Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Karl-Martin
Hentschel:

Auch nach der Risikoübernahme durch Dänemark bleibt als Fakt: Es werden über eine
Milliarde Euro aus dem Kontingent von Schleswig-Holstein im Bundesverkehrswegeplan
investiert.

Das bedeutet, dass die Mittel für den Straßen- und Schienenausbau im Norden (zirka
200 Millionen Euro im Jahr) auf Jahre hinaus in die Schienen-Verbindung Lübeck-
Puttgarden investiert werden, obwohl dies die am geringsten frequentierte Strecke in
Schleswig-Holstein ist.

Das Ergebnis ist eine Verzögerung aller wichtigen Infrastrukturprojekte auf lange Zeit:
Der Ausbau der A21, die Schienen-Ostumgehung von Hamburg, die Beseitigung des
Engpasses Pinneberg-Elmshorn, der Ausbau der A23 und A7 (die A20 ist hier aus guten
Gründen nicht aufgezählt!).

Der Bau der Fehmarnbelt-Querung bedeutet den Stopp für den Ausbau der Infrastruktur-
projekte in Schleswig-Holstein auf Jahre!

                                          ***
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