Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion Kiel, 29.06.2007, Nr.: 155/2007 Jürgen Weber: Wechsel von Aussonderung zu Integration ist gelungen Zur Zwischenbilanz des Bildungsministeriums über die Sprachintensivförderung im Rahmen des integrativen Sprachförderkonzeptes erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Jürgen Weber: Die von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave genannten Zahlen sind ein schlagender Beweis dafür, dass Schleswig-Holstein frühzeitig die richtigen Konsequenzen aus der PISA-Studie gezogen hat. Eine frühzeitige Sprachförderung ist die Voraussetzung dafür, mit Erfolg am Schulunterricht teilzunehmen. Viele Kinder müssen jedoch unter Bedingungen aufwachsen, in denen nicht sichergestellt ist, dass sie die deutsche Sprache beherrschen. Dies ist nicht nur ein Problem von Migrantenfamilien, sondern auch von immer mehr Deutschen. Die neuen Gesetze für die Schule und für die Kindertagesstätte, der erweiterte Bildungsauftrag der KiTas und die Sprachstandsfeststellungen rechtzeitig vor der Einschulung haben die rechtliche Grundlage für die umfassenden Sprachfördermaßnahmen geschaffen. In diesem Jahr erhalten 10 % aller zur Einschulung anstehenden Kinder Sprachfördermaßnahmen in den SPRINT-Gruppen. Über 5.300 Kinder werden sprachheilpädagogisch in Kindertagesstätten gefördert. Dies zeigt aus unserer Sicht die Überlegenheit integrativer Maßnahmen gegenüber einer Aussonderung. Herausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/1307 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de