PRESSEDIENST Es gilt das gesprochene Wort! TOP 19 ­ Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraumes Dazu sagt die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Durchwahl: Zentrale: Telefax: Mobil: E-Mail: Internet: 0431/988-1503 0431/988-1500 0431/988-1501 0172/541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Angelika Birk: Nr. 434.07 / 12.10.2007 Deutschland muss die Grenzen für den internationalen Forschungsaustausch öffnen! Der Antrag der Koalitionsfraktionen ist sehr allgemein gehalten und bezieht sich auf das noch blumiger und umfangreicher formulierte aktuelle Grünbuch der EU zum selben Thema. Die Ziele, so wie sie hier formuliert werden, unterstützen wir, insbesondere auch die Unterstützung für die Beteiligung von mehr Frauen im internationalen Forschungsaustausch. Das Grünbuch nennt über den Antrag hinaus auch die Beteiligung von Nicht- EU- Ländern an den Grenzen Europas und die Entwicklungszusammenarbeit in der Forschung als Ziele. Auch dies unterstützen wir ausdrücklich. Dieser letztgenannte internationale Austausch der Nachwuchsforschung wird jedoch bisher vor allem vom Bundesinnenministerium behindert. Dabei sollte sich doch gerade die Stärke eines europäischen Forschungsverbundes dadurch auszeichnen, dass der Austausch mit den Ländern, die noch nicht in der EU sind, aber auch mit den Entwicklungsländern selbstverständlich ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus diesen Ländern wird, wenn sie noch nicht fest mit einer Professur im Wissenschaftsbetrieb verankert sind, sondern sich als Nachwuchs profilieren wollen, der Aufenthalt zu Forschungszwecken vom Bundesinnenministerium fast unmöglich gemacht. Dies widerspricht den Zielen des Europäischen Grünbuchs diametral. Hier sind wir mit konkreten Initiativen gefordert. ***