Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion Kiel, 31.01.2008, Nr.: 025/2008 Rolf Fischer und Jürgen Weber: Freude über das PTZ ­ Ärger über Versäumnisse der Stadt Kiel Zur Entscheidung über das Partikel-Therapiezentrum (PTZ) erklären die Kieler SPDLandtagsabgeordneten Rolf Fischer und Jürgen Weber: Wir begrüßen die Entscheidung, das Partikel-Therapiezentrum in Kiel zu bauen. Rund 250 Mio Euro Gesamtkosten, davon rund 180 Mio Euro reine Investitionskosten machen deutlich, dass es sich beim PTZ um ein Projekt von nicht nur landesweiter Bedeutung handelt. Damit wird eines der weltweit modernsten Krebs-Therapiezentren für Patienten aus Norddeutschland und Skandinavien Realität. Umso erstaunlicher ist es, dass die Verwaltungsspitze der Landeshauptstadt Kiel wieder einmal nicht in der Lage war, rechtzeitig ihre Hausaufgaben zu machen: Bis heute hat noch nicht einmal die Kieler Ratsversammlung über den Grundstücksverkauf für das PTZ abschließend entschieden. Deshalb muss kurzfristig eine Sondesitzung der Ratsversammlung (11.2.) anberaumt werden, die sich ausschließlich mit dieser Frage befasst. Und es fehlt auch die notarielle Beglaubigung des Verkaufs des Grundstückes im Pastor-Husfeldt-Park. Spätestens zur Kabinettsentscheidung am vergangenen Dienstag hätte diese vorliegen müssen. Die Stadt Kiel hatte fast 1½ Jahre Zeit, die zu erledigen. Nach der langwierigen Grundstückssuche zu Beginn des Projektes zeigt sich jetzt erneut das große Ausmaß an Unprofessionalität der Oberbürgermeisterin. Wir erwarten umgehend eine öffentliche Stellungnahme der Verwaltungschefin. Wir hoffen, dass durch das Versäumnis keine Verzögerung im Zeitplan dieses Megapro- Herausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/1307 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de -2- jektes entsteht. Ein Imageschaden ist zumindest landesweit schon jetzt mit diesem Fehler verbunden. Wir bezweifeln, dass eine umfassende und sachlich gebotene Diskussion der Entscheidung vor diesem Hintergrund möglich ist. Die Oberbürgermeisterin macht damit deutlich, dass sie selbst der größte Standortnachteil der Landeshauptstadt ist.