Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion Sandra Redmann und Konrad Nabel: Land wird als Standort für Umweltbildung und Eine-Welt-Politik gestärkt Zu den Ergebnissen der Haushaltsverhandlungen der Fraktionen von SPD und CDU für den Doppelhaushalt 2009/2010 erklären die Sprecherin für Umweltbildung, Sandra Redmann, und der umweltpolitische Sprecher Konrad Nabel: Wir freuen uns, dass unser Einsatz in den Haushaltsverhandlungen für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) erfolgreich war. Mit 50.000 im Jahr 2009 und 120.000 2010 stärken wir so die Umweltbildung in Schleswig-Holstein. Das FÖJ als Erfolgsmodell aus Schleswig-Holstein kann nun weiter bei allen über 150 Plätzen im Land trotz Mehrkosten infolge von Preissteigerungen, Tarifverträgen und neuer Umsatzsteuerpflicht jungen Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten attraktive Einsatzmöglichkeiten bieten, um bürgerschaftliches Engagement zu erlernen und soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen. Das ist zur Halbzeit der UN-Dekade Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ein gutes Signal und erfüllt die steigenden Anforderungen an unsere Gesellschaft in Bezug auf mehr Natur-, Umwelt- und letztendlich Klimaschutz. Besonders erfreulich ist auch, dass die vor zwei Jahren gestoppte institutionelle Förde- rung des Bündnisses Eine Welt Schleswig-Holstein e.V., BEI, mit Sitz in Kiel auf unse- ren Vorschlag hin mit jährlich 25.000 wieder aufgenommen wird. Das Landesnetz- werk hat mit großem Engagement die zwei Jahre ohne finanzielle Förderung des Lan- des aufgefangen, damit Schleswig-Holstein von der bundesdeutschen Landkarte des Eine-Welt-Engagements nicht verschwindet. Dies hätte ohne institutionelle Landesför- derung für die Geschäftsstelle ab dem Jahr 2009 nicht mehr erfolgen können. Nun Herausgeber: Landeshaus SPD-Landtagsfraktion Postfach 7121, 24171 Kiel Verantwortlich: Tel: 0431/ 988-1305/1307 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Petra Bräutigam Fax: 0431/ 988-1308 Internet: www.spd.ltsh.de -2- kann weiter die Netzwerkarbeit im Land und im Verbund mit den anderen Dachorgani- sationen in Deutschland geleistet werden. So stärkt die Große Koalition ihr Profil sowohl bei der Umweltbildung als auch bei der Eine-Welt-Politik und somit den Bildungsstandort Schleswig-Holstein insgesamt.