FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1 Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Nr. 343/2008 Stellvertretender Vorsitzender Dr. Ekkehard Klug, MdL Kiel, Freitag, 12. Dezember 2008 Parlamentarischer Geschäftsführer Günther Hildebrand, MdL Gesundheit/Ärzteversorgung Heiner Garg: ,,Erst das Feuer legen und dann löschen wollen ­ Aktionismus der Ministerin ist ein Ablenkungsmanöver vom eigenen Versagen" Zur Ankündigung von Gesundheitsministerin Trauernicht, sich auf Bundesebene für Nachverhandlungen der Ärztehonorare und somit für um eine gute ärztliche Versorgung in Schleswig-Holstein einzusetzen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Dr. Heiner Garg: ,,Ich freue mich, dass jetzt auch Ministerin Trauernicht den Ernst der Situation erkannt hat und sich auf Bundesebene für eine gerechtere Verteilung der Ärztehonorare einsetzen will. Mit diesem Aktionismus ist sie etwas spät dran ­ aber besser spät als gar nicht", so Garg. ,,Das Angebot der Ministerin erinnert mich an den Brandstifter, der erst das Feuer gelegt hat und sich hinterher eifrig für die Löscharbeiten anbietet. Bisher hat sich die Ministerin nicht sonderlich darin hervorgetan, die Interessen des Landes im Bund zu vertreten. Stattdessen wurden die Interessen des Landes mit der Zustimmung Schleswig-Holsteins zur Gesundheitsreform auf dem Altar des Koalitionsfriedens geopfert", so Garg. Der liberale Gesundheitspolitiker erinnerte daran, dass mit den Stimmen des Landes Schleswig-Holstein im Bundesrat das GKV-Wettbewerbsstärkungs- gesetz überhaupt in Kraft treten konnte. ,,Jetzt finanzieren die schleswig-holsteinischen Versicherten die Honorarzuwächse in anderen Bundesländern mit, ohne, dass sie einen Nutzen davon hätten. Stattdessen wurde von der Gesundheitsministerin und ihrer sozialdemokratischen Bundeskollegin gezielt darauf hingearbeitet, freiberuflich tätige Ärztinnen und Ärzte in ihrer Arbeit immer weiter zu beschneiden. Wie sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt am 21.07.2003 um 12:30 Uhr gegenüber dem Fernsehsender ntv so bezeichnend: ,,(...) und es muss auch Schluss sein mit der Ideologie der Freiberuflichkeit (...)" ­ jetzt haben wir den Salat", so Garg abschließend. Christian Albrecht, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/