Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion Kiel, 12.12.2008, Nr.: 297/2008 Sandra Redmann: Das Land ist vorbereitet: Wolf und Elch kennen keine Landesgrenzen Zur heutigen Veranstaltung des Landesjagdverbandes ,,Wolf und Elch kehren zurück ­ wie wollen wir mit ihnen umgehen" und zur begleitenden Erklärung von Staatssekretär Rabius, sich auf dieses Thema durch ein Wolfsmanagement vorzubereiten, erklärt die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sandra Redmann: In Sachsen und Brandenburg haben Wölfe sich dauerhaft angesiedelt. Das ist eine gu- te Nachricht auch für alle Nachbarn. Deswegen ist davon auszugehen, dass es zu- nächst weitere Einzelfälle wie den im April 2007 bei Süsel überfahrene Wolfsrüden ge- ben wird; Tiere machen keinen Halt an Landesgrenzen. Es handelt sich bei Wölfen nicht um Märchengestalten ­ wie bei Rotkäppchen und der Wolf -, die Angst auslösen sollten. Eine rechtzeitige und fachkundige Information der möglicherweise betroffenen Bevölkerung ist daher der erste Schritt in die richtige Rich- tung. Ich freue mich sehr, dass unsere Initiative auch gegenüber unserem Koalitions- partner, sich dieses Themas ­ ergänzt um das Thema Elche - anzunehmen, beim Landesjagdverband und jetzt auch beim Umweltministerium auf fruchtbaren Boden ge- fallen ist. Neben der heutigen Veranstaltung ist nun das vom Umweltministerium angekündigte Wolfsmanagement zügig fertig zu stellen und umzusetzen. Die Ankündigung, dass Schleswig-Holstein als erstes Bundesland nach vorne geht und Schadensabwehr für Nutztiere, ggf. Entschädigungszahlungen, und vor allem die fachlich fundierte Öffent- Herausgeber: Landeshaus SPD-Landtagsfraktion Postfach 7121, 24171 Kiel Verantwortlich: Tel: 0431/ 988-1305/1307 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Petra Bräutigam Fax: 0431/ 988-1308 Internet: www.spd.ltsh.de -2- lichkeitsarbeit sowie ein Monitoring in nationaler und internationaler Abstimmung gere- gelt hat, ist für mich ein sehr gutes Signal. Wölfe und Elche als ursprünglich heimische Tierarten sollten ein dauerhaftes ,,Bleiberecht" in Schleswig-Holstein erhalten.