Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion Kiel, 23.07.2009, Nr.: 180/2009 Wolfgang Baasch und Jürgen Weber: Sanierungskonzept umsetzen, aber keine Privatisierung des UKSH Zum offenen Brief der Personalräte des UK S-H an die Landtagsabgeordneten erklären der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Baasch, und der hochschulpolitische Sprecher Jürgen Weber: Der offene Brief der Personalvertretungen des Universitätsklinikums SchleswigHolstein mit der Forderung nach Umsetzung des baulichen Masterplans findet unsere volle Unterstützung. Bauliche Investitionen sind dringend notwendig, um eine qualitativ hohe medizinische Versorgung weiterhin sicherzustellen. Für diese wichtige Investition hat die SPD-Landtagsfraktion sich eingesetzt; sie darf trotz veränderter politischer Rahmenbedingungen nicht zurückgestellt werden. Dem Sanierungskonzept hat die SPD-Landtagsfraktion grundsätzlich zugestimmt, um das UK S-H als alleinigen Träger der medizinischen Maximalversorgung im Land Schleswig-Holstein wieder wirtschaftlich zukunftsfähig zu machen. Dabei lehnen wir Privatisierungen ab, weil die strategischen Ziele nur dann umgesetzt werden können, wenn das Land die Verantwortung für das Universitätsklinikum nicht in fremde Hände abgibt. Das UK S-H muss in die Lage versetzt werden, mit allen Anstrengungen weiter an der wirtschaftlichen Sanierung zu wirken. Dazu gehört auch die Einbindung und Erschließung des Know-Hows Dritter. Dabei darf die Sanierung nicht auf dem Rücken der Beschäftigten erfolgen, die in der Vergangenheit schon erhebliches beigetragen haben für die Zukunft des UK S-H und zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze. Herausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/1307 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de