Kirchenpolitik Nr. 364/09 vom 01. Dezember 2009 Johannes Callsen und Herlich Marie Todsen-Reese: Schleswig-Holsteinische Regelung der Ladenöffnungszeiten ist ausgewogen Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Johannes Callsen, und die kirchenpolitische Sprecherin Herlich Marie Todsen-Reese, haben das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Berliner Ladenöffnungszeiten begrüßt: ,,Ich freue mich über die Klarstellung unseres höchsten Gerichts: Der Sonntag darf nicht ohne alle Grenzen den Ladenöffnungszeiten geopfert werden", erklärte Todsen-Reese. Die Abgeordneten wiesen darauf hin, dass die Urteilsbegründung die schleswig-holsteinische Regelung bestätige: ,,Jetzt zeichnet sich aus, dass wir intensiv mit Kirchen und Gewerkschaften über die schleswig-holsteinische Regelung beraten haben. So ist es gelungen, einen guten und tragfähigen Kompromiss zu finden", so Callsen. Die CDU-Abgeordneten betonten, es sei wichtig, dass diese ausgewogene und eng abgestimmte Regelung in der täglichen Praxis nicht ausgehöhlt werde. Beide zeigten sich überzeugt, dass auf der Grundlage der Entscheidung des Gerichtes die weitere Diskussion über die schleswig-holsteinische Regelung mit Kirchen und Gesellschaft fruchtbar geführt werden könne. Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de Seite 1/1