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Presseticker > alle > 2009 > Dezember > 03 > 13:45

Andreas Tietze zur Fehmarnbeltquerung

Portable Document Format ist das Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

Presseinformation


                                                               Landtagsfraktion
                                                               Schleswig-Holstein
                                                               Pressesprecherin
                                                               Claudia Jacob
                                                               Landeshaus
                                                               Düsternbrooker Weg 70
                                                               24105 Kiel

                                                               Telefon: 0431 / 988 - 1503
                                                               Fax: 0431 / 988 - 1501
                                                               Mobil: 0172 / 541 83 53

                                                               presse@gruene.ltsh.de
                                                               www.sh.gruene-fraktion.de

                                                               Nr. 553.09 / 03.12.2009
Glaubt der Ministerpräsident
noch an den Weihnachtsmann?

Zur Pressekonferenz des Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen und des Wirt-
schaftsministers Jost de Jager zur festen Fehmarnbelt-Querung erklärt der verkehrspo-
litische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:

Der Ministerpräsident möchte gerne ausschließen, dass Schleswig-Holstein zum bloßen
Transitland wird. Genau das ist aber das große Problem für Schleswig-Holstein bei der
Verwirklichung der festen Querung. Möglicherweise werden die Metropolen Hamburg
und Kopenhagen/Malmö ökonomisch gestärkt, die Regionen in Schleswig-Holstein ha-
ben davon nichts, sie werden nur sehr viel schneller durchquert. Schleswig-Holstein und
besonders Ostholstein verlieren massiv an Wertschöpfung im Tourismus und im Fähr-
verkehr - wirklich neue Wertschöpfung dagegen ist nicht in Sicht.

An eine neue Wachstumsachse kann nur der glauben, der auch den Weihnachtsmann
für real hält.

Für den worst case des tatsächlichen Brückenbaus möchten der Landrat von Osthol-
stein und der Bürgermeister von Fehmarn soviel Kompensation wie möglich herausho-
len. Das ist verständlich und dabei werden wir sie unterstützen und den Druck aufs
Land erhöhen. Den massiven Arbeitsplatzverlust wird das Land aber bei weitem nicht
ausgleichen können, es geht dann nur noch um Schadensbegrenzung.

                                         ***


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