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Verbraucherschutzpolitik
Nr. 372/09 vom 07. Dezember 2009
Ursula Sassen: Gift hat in Kinderspielzeug nichts zu suchen
Die Gesundheitsexpertin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen
Landtag, Ursula Sassen, hat angesichts der Diskussion über die
Schadstoffbelastung von Kinderspielzeug eine strengere Überprüfung von
Spielzeugimporten gefordert:
,,Es darf nicht sein, dass für Gift im Kinderspielzeug höhere Grenzwerte
gelten, als für Schmuck oder Kosmetika. Und es ist ein Skandal, dass Importe
nicht ausreichend überprüft werden", so Sassen.
Gerade für Kleinkinder sei der Kontakt mit belastetem Spielzeug besonders
gefährlich, weil so immer wieder Schadstoffe aufgenommen würden: ,,Bei uns
werden Lebensmittel strengsten Kontrollen unterworfen, jeder Inhaltsstoff
muss ausgewiesen werden. Das darf bei Kinderspielzeug nicht anders sein",
erklärte die Gesundheitsexpertin.
Bis es zu einer Änderung der Kontrollrichtlinien auf europäischer Ebene käme,
sei eine Selbstverpflichtung des Handels erforderlich. Sassen: ,,Rückrufe
werden leider häufig erst gestartet, wenn Testinstitute über einzelne
Spielzeuge alarmieren. Das ist zu spät! Wer am Kinderspielzeug mitverdient,
der muss auch für die Unbedenklichkeit der Produkte mit Sorge tragen", so
Sassen abschließend.
Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de
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