ist das Original der Pressemitteilung
Weitere Formate:
,
und
FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1
Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL
Vorsitzender
Katharina Loedige, MdL
Stellvertretende Vorsitzende
Nr. 342/2009 Günther Hildebrand, MdL
Parlamentarischer Geschäftsführer
Kiel, Mittwoch, 16. Dezember 2009
Sperrfrist: Redebeginn
www.fdp-sh.de
Es gilt das gesprochene Wort!
Europäisches Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung:
Kirstin Funke: Für uns ist jedes Jahr ein Jahr gegen
soziale Ausgrenzung
In ihrer Rede zu TOP 14 (Europäisches Jahr gegen Armut und soziale
Ausgrenzung) sagte die europapolitische Sprecherin der FDP-
Landtagsfraktion, Kirstin Funke:
,,Gestatten Sie mir vorab eine persönliche Bemerkung: Ich freue mich,
dass wir mit Dr. Heiner Garg einen liberalen Sozialminister haben, bei dem
Themen wie Armut in Schleswig-Holstein Beachtung finden werden. All
diejenigen, die politisch darauf hoffen, dass mit der FDP die soziale Kälte
in das Sozialministerium einzieht, werden enttäuscht sein.
Die Stimmung im Sozialministerium hat sich nach dem
Regierungswechsel von SPD zu FDP auf jeden Fall nachhaltig verbessert.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die FDP-Fraktion begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission
um mit der Ausrufung des Jahres 2010 zum Jahr gegen Armut und soziale
Ausgrenzung gezielt auf die gesellschaftlichen und sozialen Missstände in
Europa hinzuweisen und mit geförderten Projekten und Veranstaltungen
diesen entgegen zu treten.
So sollen speziell die Projekte und Veranstaltungen in folgenden
Themenbereichen im nächsten Jahr in den Fokus gerückt werden:
Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag,
Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497,
E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/
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1. Jedes Kind ist wichtig - Entwicklungschancen verbessern!
2. Wo ist der Einstieg - Mit Arbeit Hilfebedürftigkeit überwinden!
3. Integration statt Ausgrenzung - Selbstbestimmte Teilhabe für alle
Menschen!
Leider machen die gesellschaftlichen Missstände, die ein europaweites
Thema sind, auch vor der Landesgrenze Schleswig-Holsteins nicht halt.
So haben beispielsweise gerade die großen Städte mit der Kinderarmut zu
kämpfen. Es ist gleichermaßen ein Auftrag an Politik und Gesellschaft
diesem auf lange Sicht entgegen zu treten, wie dies beispielsweise der
Kinder- und Jugend-Aktionsplan Schleswig-Holstein bereits in Angriff
genommen hat.
Es ist eine der auf Langfristigkeit angesetzten Aktionen, die im
Sozialministerium angesiedelt und in Kooperation mit Verbänden und
Vereinen mehrere Projekte umfasst. Projekte, die sich beispielsweise um
die regelmäßige Ernährung von Kindern kümmern und die
Gesundheitsförderung eines Kindes im Visier haben.
Auch das Gemeinschaftsprojekt vom Sozialministerium ,,Willkommen im
Leben", das gleichermaßen die Familie stärkt und sich für gleiche
Startchancen von Kindern einsetzt, gehört bereits zu den auf
Langfristigkeit angelegten Projekten.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Politik kann Rahmenbedingungen schaffen, aber es bedarf zusätzlich
eines gut funktionierenden Netzwerkes der unterschiedlichsten Verbände,
ob es nun die Wohlfahrtsverbände, Selbsthilfeinitiativen, die Kirchen,
Sport- oder Kulturverbänden sind.
Auch wenn die Ausrufung des Jahres 2010 zum Jahr gegen Armut und
soziale Ausgrenzung von der Kommission aus Brüssel kommt, so findet
Europa nicht allein in Brüssel oder Berlin statt. Jede Schleswig-
Holsteinerin und jeder Schleswig-Holsteiner ist dazu aufgerufen, sich in
Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag,
Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497,
E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/
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den Projekten zu engagieren und in seinem persönlichen Lebensbereich
etwas gegen Armutsrisiken wie der sozialen Ausgrenzung zu tun.
Aus Sicht der Koalition kann ich Ihnen eines versprechen:
Wir treten dafür ein, dass in Schleswig-Holstein jedes Jahr ein Jahr gegen
soziale Ausgrenzung sein wird! Das sieht man bereits daran, dass es in
Schleswig-Holstein eine Vielzahl von Maßnahmen und Projekten gibt.
Diese gilt es, im öffentlichen Bewusstsein zu stärken und optimal zu
vernetzen. Wir wollen dafür sorgen. Ich bitte Sie daher um Zustimmung
zum Antrag von CDU und FDP."
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Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag,
Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497,
E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/