Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion Kiel, 28.01.2010, Nr.: 026/2009 Rolf Fischer und Regina Poersch: Lindenau-Werft braucht Unterstützung - auch von der Landesregierung Zum Medienbericht über Liquiditätsprobleme bei der Lindenau-Werft erklären der Kie- ler SPD-Landtagsabgeordnete Rolf Fischer und die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Regina Poersch: Die Lindenau-Werft ist bedauerlicherweise wieder in den Schlagzeilen; das ist für den Prozess des Insolvenzverfahrens nicht förderlich. Deshalb braucht die Werft unsere Unterstützung, denn sie hat eine Zukunft! Nicht zuletzt durch die ungünstige Witterung ist die Werft in Verzug geraten und hat nun erneut Liquiditätsprobleme. Allerdings kann ein Verzicht der Beschäftigten nicht die Lösung sein ­ diese müssen selbstverständlich ihre Gehälter für den Monat Januar erhalten. Um dies zu ermöglichen, muss das Bundesamt für Wehrtechnik und Be- schaffung (BWB) sich bewegen und zumindest einen Teil der Forderungen kurzfristig begleichen. Es kann nicht sein, dass staatliche Stellen dazu beitragen, 270 Arbeits- plätze zu gefährden. Wir erwarten hier auch schnelles Handeln des Wirtschaftsminis- ters; dieser muss sich gegenüber dem BWB für die Werft einsetzen und auf eine Ab- schlagszahlung dringen. Auch der neue Mittelstandsbeauftragte kann hier aktiv wer- den. Sollte die Landesregierung untätig bleiben, behält sich die SPD-Landtagsfraktion eine Landtags-Initiative vor. Für die Verhandlungen mit Reedereien über neue Aufträge wünschen wir dem Linde- nau-Geschäftsführer viel Erfolg. Herausgeber: Landeshaus SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Postfach 7121, 24171 Kiel Petra Bräutigam Tel: 0431/ 988-1305/1307 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Fax: 0431/ 988-1308 Internet: www.spd.ltsh.de