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Presseticker > alle > 2010 > März > 03 > 12:03

Ellen Streitbörger zum Gastschulstreit: "Bildungsminister und Schulsenatorin rauben Schleswig-Holsteinischen SchülerInnen die schulische Motivation."

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                                                                       Jannine Menger-Hamilton
Presseinformation
                                                                       Pressesprecherin
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                                                                       DIE LINKE Fraktion im Schles-
                                                                       wig-Holsteinischen Landtag
                                                                       Düsternbrooker Weg 70
Kiel, 03. März 2010                                                    24105 Kiel
                                                                       Telefon: 0431 / 9 88 16 02
                                                                       Telefax: 0431 / 9 88 16 18
                                                                       Mobil: 0160 / 90 55 65 09
                                                                       jannine.menger-
                                                                       hamilton@linke.ltsh.de
                                                                       www. linksfraktion-sh.de




  Ellen Streitbörger zum Gastschulstreit: ,,Bildungsminister und Schulsenatorin rauben
  Schleswig-Holsteinischen SchülerInnen die schulische Motivation."

  Kiel/Hamburg. DIE LINKE bekräftigt ihre Kritik am GastschülerInnen-Streit zwischen
  Hamburg und Schleswig-Holstein. Es sei inakzeptabel und verantwortungslos, wie die Schü-
  lerinnen und Schüler über Monate verunsichert würden. Statt positive Impulse und Akzente
  für den Bildungsalltag junger Menschen zu setzen, würde eine Atmosphäre der Ablehnung
  und Unsicherheit geschaffen.

  Unverständnis und Sorge äußerte Ellen Streitbörger, bildungspolitische Sprecherin der LIN-
  KEN im Landtag, über die zu erwartenden negativen Auswirkungen auf die Schülerinnen und
  Schüler. Es sei anzunehmen, dass die Auseinandersetzung nicht spurlos an dieser SchülerIn-
  nen-Gruppe vorbeigehen werde. ,,Wie sollen sich SchülerInnen auf Lernstoff und Prüfungen
  konzentrieren können, wenn sie nur wissen, dass sie an ihrer Schule unerwünscht sind und
  nicht, wie es im nächsten Schuljahr weiter gehen soll", skizziert Streitbörger die Situation
  vieler Betroffener. Die Schulsenatorin und der Bildungsminister hätten auf ganzer Linie ver-
  sagt. ,,Und das Schlimmste daran: es ist kein positives Ende in Sicht. Sie machen die Schles-
  wig-Holsteinischen Jugendlichen zu SchülerInnen zweiter Klasse und rauben ihnen jugendli-
  che Unbeschwertheit."

  Es sei ein Armutszeugnis, dass bisher keine tragfähige Lösung gefunden worden sei. Darüber
  hinaus sei die Art und Weise, wie das Problem in der Öffentlichkeit behandelt werde, unwür-
  dig. ,,Es scheint, als mache es den Verantwortlichen überhaupt nichts aus, dass sie ihre Quere-
  len auf dem Rücken von Jugendlichen austragen. Das ist armselig", so Streitbörger weiter.
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