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Pressemitteilung
Nr. 029/2010
Kiel, den 4.03.2010
Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383
Deutsch-dänische Zusammenarbeit:
Der SSW fordert klare Perspektiven
Der SSW hat heute einen Bericht der Landesregierung zur Zukunft der
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und
der Region Syddanmark beantragt. ,,Im Moment ist es unklar, wohin die
Reise gehen soll. Es kursieren lediglich Gerüchte von einer neuen
Dänemark-Strategie des Landes. Deshalb muss die Landesregierung klar
sagen, wo wir stehen und wohin sie gehen will", sagt die Vorsitzende der
SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk.
"In den letzten Jahren hat es eine Reihe von strukturellen Änderungen
gegeben, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit maßgeblich
prägen. Es wird immer deutlicher, dass die kommunale Ebene allein nicht
als Fundament einer stärkeren Kooperation dienen kann. Durch die
dänische Kommunalreform ist mit der neuen Region Syddanmark ein
neuer, größerer Partner entstanden, der auf der deutschen Seite Partner
mit entsprechender Ausstattung und Know-how sucht. Die Landes-
regierung hat sich bisher aber zurückgehalten, wenn es darum ging, die
Zusammenarbeit finanziell auszubauen und konzeptionell weiterzuent-
wickeln. Hinzu kommt, dass die Interreg-Förderung der EU geändert
worden ist, so dass nun auch die KERN-Region und die dänische Insel Fyn
zum Fördergebiet gehören, und auch die geplante Fehmarnbeltquerung
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wird Einfluss auf die deutsch-dänische Zusammenarbeit im ganzen Land
haben. Die Grundlagen der Kooperation haben sich in den letzten Jahren
sowohl geographisch, inhaltlich als auch in Bezug auf die Träger verändert.
Da die Landesregierung zuletzt 2005 dem Landtag über die grenzüber-
schreitende Zusammenarbeit berichtet hat, ist es an der Zeit, dass sie dem
Parlament darlegt, wie sie die aktuelle Situation bewertet und wie sie mit
ihrer Dänemark-Strategie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark weiter befördern will."
Den Berichtsantrag des SSW mit den detaillierten Fragen zur grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit finden Sie in unserem Presseservice auf www.ssw.de unter
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