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Presseticker > alle > 2010 > März > 08 > 12:55

DIE LINKE fordert bundeseinheitliche Regelung für Sonntagsfahrverbot - "Umwelt- und ArbeitnehmerInnenschutz haben Vorrang"

Portable Document Format ist das Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

                                                                        Jannine Menger-Hamilton
                                                                        Pressesprecherin
                                                                        DIE LINKE Fraktion im Schles-
                                                                        wig-Holsteinischen Landtag
                                                                        Düsternbrooker Weg 70
Presseinformation                                                       24105 Kiel
60/10                                                                   Telefon: 0431 / 9 88 16 02
                                                                        Telefax: 0431 / 9 88 16 18
                                                                        Mobil: 0160 / 90 55 65 09
                                                                        jannine.menger-
Kiel, 08. März 2010
                                                                        hamilton@linke.ltsh.de
                                                                        www. linksfraktion-sh.de




DIE LINKE fordert bundeseinheitliche Regelung für Sonntagsfahrverbot ­ ,,Umwelt- und Ar-
beitnehmerInnenschutz haben Vorrang"

Kiel. DIE LINKE fordert in der Diskussion um die Lockerung des Sonntagsfahrverbots für LKW eine
bundeseinheitliche Regelung. Diese solle einen Wettbewerb der Bundesländer um die schlechtesten
Arbeitsbedingungen im Speditionsgewerbe beenden. Der Sonntag als Ruhetag für Fahrerinnen und
Fahrer müsse gesichert und eine weitere Verlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße
verhindert werden, fordert DIE LINKE.

,,Schon während der Woche können gesetzlich festgeschriebene Ruhezeiten von den Beschäftigten oft
nicht eingehalten werden. Das Sonntagsfahrverbot zu kippen, würde den ständigen Zeit- und Leis-
tungsdruck auf sieben statt sechs Arbeitstage ausdehnen", sagte Björn Thoroe, verkehrspolitischer
Sprecher der LINKEN.

Sollte das Sonntagsfahrverbot gelockert oder gar abgeschafft werden, sei ein großer wirtschaftlicher
Vorteil des Schienentransports hinfällig. Auch aus Gründen des Umweltschutzes müsse eine entspre-
chende Bundesregelung gefunden werden.
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