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Mathis Balz
Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit
DIE LINKE Fraktion im
Schleswig-Holsteinischen Landtag
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Kiel, 10. März 2010
www. linksfraktion-sh.de
Feste Fehmarn-Beltquerung vernichtet schon jetzt Arbeitsplätze
Die gestrige Entscheidung der Stena-Line, die Fährverbindung von Travemünde nach Göteborg einzustellen,
zeigt nach Ansicht der LINKEN erneut die wirtschaftliche Unsinnigkeit der Fehmarn-Beltquerung.
Die Stena-Line habe die Einstellung der Linie u.a. mit der Konkurrenz durch Bahn-Anbieter begründet, wel-
che die schon realisierten neuen Brücken nach Skandinavien benutzten. Zudem hat die Stena-Line auch auf
die geplante feste Fehmarn-Beltquerung verwiesen, die zu neuer Konkurrenz führe.
,,Letztlich werden dadurch schon jetzt 14 Stena-Arbeitsplätze in Lübeck-Travemünde und ca. 20 am Stand-
ort Kiel abgebaut", so Björn Thoroe, wirtschafts- und verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion.
Dieser Arbeitsplatzabbau sei eine direkte Folge der verfehlten Verkehrspolitik der alten und neuen Landes-
regierung.
DIE LINKE sieht sich so Björn Thoroe - in ihrer Kritik an der festen Fehmarn-Beltquerung bestätigt:
,,Sowohl die ökologischen als auch die ökonomischen Folgen der geplanten festen Fehmarn-Beltquerung
lassen nur einen Schluss zu. Das Projekt muss schnellstmöglich beerdigt werden."