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Presseticker > alle > 2010 > März > 12 > 12:05

Werner Kalinka und Gerrit Koch: CDU und FDP fordern Programm gegen Jugendkriminalität

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Innenpolitik

Nr. /2010 12. März 2010

Werner Kalinka und Gerrit Koch: CDU und FDP fordern
Programm gegen Jugendkriminalität

Mit einem gemeinsamen Antrag (Drs. 17/389) fordern die Fraktionen von
CDU und FDP im Schleswig-Holsteinischen Landtag ein Programm gegen
Jugendkriminalität. Sie sprechen sich für die Schaffung einer
Jugend-Task-Force zur Zusammenarbeit zwischen Sozialarbeit, Schule, Polizei
und Justiz aus:

,,Die Jugendkriminalität nimmt nicht ab, sie steigt. Sie wird bereits an Orten
und in Stadtteilen, in denen sie besonders hervortritt, zum Teil von den
Bürgern als erschreckend bis bedrohlich empfunden. Auch in
Schleswig-Holstein ist diese Entwicklung erkennbar", sagte der
innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Werner Kalinka. Man könne der
Jugendkriminalität nur Herr werden, wenn diese als Querschnittsaufgabe
wahrgenommen werde.

Dazu der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Gerrit Koch:
"Der bedrohliche Anstieg der Jugendkriminalität und insbesondere der
zunehmenden Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen ist alarmierend. Die
verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schulsozialarbeit, Schule und Polizei ist


        Pressesprecher                                Pressesprecher
        Dirk Hundertmark                              Frank Zabel
        Landeshaus, 24105 Kiel                        Postfach 7121, 24171 Kiel
        Telefon 0431-988-1440                         Telefon 0431-988-1488
        Telefax 0431-988-1444                         Telefax 0431-988-1497
        E-mail: info@cdu.ltsh.de                      E-mail: presse@fdp-sh.de
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                                                                                       Seite 1/2

ein sehr guter Ansatz, um dagegen vorzugehen."

Die beiden Innenpolitiker betonten, die Zahl der jugendlichen Intensivtäter
werde nach amtlichen Statistiken in Schleswig-Holstein auf rund 1000
beziffert. Als jugendlicher Intensivtäter gilt dabei, wer jünger als 21 Jahre alt
ist und eine besondere kriminelle Energie oder Gewaltbereitschaft gezeigt
hat, etwa weil sie oder er innerhalb eines Kalenderjahres fünf oder mehr
Delikte insgesamt oder zwei oder mehr Gewaltdelikte begangen hat.

,,Der Staat kann Rechtsverletzungen nicht dulden ­ auch die junger Menschen
nicht. Er ist für den Schutz seiner Bürger zuständig und muss die geeigneten
Schritte und Maßnahmen unternehmen, um die Sicherheit bestmöglich zu
gewährleisten", forderte Werner Kalinka.

Darüber hinaus sei die Vernetzung aller mit Jugendkriminalität betrauten
Bereiche auch ein wichtiger Baustein der Prävention: "Die Einrichtung einer
Jugend-Taskforce ist Bestandteil unserer Präventions- und Jugendschutzpläne,
die wir bereits im Koalitionsvertrag miteinander vereinbart haben", sagte
Gerrit Koch abschließend.




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