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Presseticker > alle > 2010 > Mai > 28 > 13:34

Rasmus Andresen zum Koalitionstheater um die Universität Lübeck

Portable Document Format ist das Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

Presseinformation


                                                                Landtagsfraktion
                                                                Schleswig-Holstein
                                                                Pressesprecherin
                                                                Claudia Jacob
                                                                Landeshaus
                                                                Düsternbrooker Weg 70
                                                                24105 Kiel

                                                                Telefon: 0431 / 988 - 1503
                                                                Fax: 0431 / 988 - 1501
                                                                Mobil: 0172 / 541 83 53

                                                                presse@gruene.ltsh.de
                                                                www.sh.gruene-fraktion.de

                                                                Nr. 306.10 / 28.05.2010



Die mit der größten Klappe schlagen sich zuerst in die
Büsche!

Zu dem Koalitionstheater um die Universität Lübeck erklärt der hochschulpolitische
Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:

Während der FDP-Abgeordnete Gerrit Koch tapfer die Streichung der Lübecker Medi-
zinstudiengänge verteidigt, rudert der Fraktionsvorsitzende der FDP Wolfgang Kubicki
zurück. Die mit der größten Klappe schlagen sich also zuerst in die Büsche!

Wer wie Wolfgang Kubicki geglaubt hat, dass sich das Fraunhofer Institut auch ohne
Medizinstudienplätze in Lübeck ansiedeln würde, zeigt mangelnde Fachkenntnis. Die
Attraktivität für Forschungsinstitute liegt neben der Gesundheitswirtschaft in der Region
Lübeck auch an den bundesweit sehr guten Medizinstudienplätzen.

Die Regierungskoalition beweist mit den Aussagen Kubickis, dass ohne jegliche Fach-
kenntnis hochschulpolitische Entscheidungen getroffen wurden. Es gab nie eine gute
Grundlage für die Streichung der Medizinstudienplätze. Entscheidungen über die Zu-
kunft der Universität Lübeck müssen aber auf fachlicher Grundlage getroffen werden.

Es ist beschämend, dass Wissenschaftsminister de Jager in Deckung geht und nicht
mit offenem Visier spielt. Herr de Jager muss jetzt zeigen, dass Hochschulpolitik mehr
ist als die Excellenzinitiative.

                                          ***
                                                                                 Seite 1 von 1
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