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Jannine Menger-Hamilton
Pressesprecherin
Presseinformation DIE LINKE Fraktion im Schleswig-Holsteinischen
Landtag
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Björn Thoroe zum Antikriegstag am 1. September: ,,Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!"
Kiel. Seit den Fünfzigerjahren wird am 1. September traditionell der Opfer von Krieg und National-
sozialsozialismus gedacht. Dieses Jahr rufen zivilgesellschaftliche Gruppen, Gewerkschaften und
Parteien zur Demonstration anlässlich des Antikriegstages auf. Die Demonstration beginnt am
Mittwoch (1.9.) um 18.00 Uhr auf dem Asmus-Bremer-Platz in Kiel.
,,Der 1. September ist nicht nur ein Tag der Mahnung gegen Krieg, Faschismus und Nationalsozia-
lismus, sondern muss auch ein Tag des Widerstands und des Protestes sein", sagte Björn Thoroe,
der konversionspolitische Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion. ,,Heute führt die Bundeswehr
wieder Kriege in aller Welt. In wenigen Tagen jährt sich der Angriff auf einen Tanklaster bei Kun-
duz, bei dem auf Befehl eines deutschen Offiziers mehr als hundert Zivilisten Frauen und Kinder
ums Leben gekommen sind. Der blutige Einsatz militärischer Gewalt zur Durchsetzung ökonomi-
scher Interessen soll wieder salonfähig gemacht werden. DIE LINKE wird auch weiterhin entschie-
denen Widerstand gegen diese fatale Entwicklung leisten und dabei mit allen Menschen zusam-
menarbeiten, die sich ebenfalls für Frieden und Gewaltfreiheit einsetzen.
Deutschland ist einer der größten Waffenexporteure der Welt. Hiesige Rüstungskonzerne machen
jährlich Milliardenprofite, sie verdienen an jedem bewaffneten Konflikt und jedem Wettrüsten auf
der Welt etwa in Afrika, im türkisch-kurdischen Konflikt oder auf dem indischen Subkontinent
kräftig mit. Die kriegstechnische Industrie in Schleswig-Holstein verzeichnete im Jahre 2009 Re-
korderlöse. Über so genannte ,,Jugendoffiziere", die in Schulen und Jobcentern eingesetzt werden,
sollen junge Menschen für die Bundeswehr rekrutiert werden. Eine schleichende Militarisierung
der Gesellschaft ist in vollem Gang. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass am Antikriegstag viele
Menschen auf die Straße gehen, um ein deutliches Zeichen gegen eine Normalisierung Kriegszu-
standes und für aktive Friedenspolitik zu setzen", so Thoroe.
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