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Presseticker > alle > 2010 > September > 01 > 18:20

Andreas Tietze zum Bahngipfel

Portable Document Format ist das Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

Presseinformation


                                                                 Landtagsfraktion
                                                                 Schleswig-Holstein
                                                                 Pressesprecherin
                                                                 Claudia Jacob
                                                                 Landeshaus
                                                                 Düsternbrooker Weg 70
                                                                 24105 Kiel

                                                                 Telefon: 0431 / 988 - 1503
                                                                 Fax: 0431 / 988 - 1501
                                                                 Mobil: 0172 / 541 83 53

                                                                 presse@gruene.ltsh.de
                                                                 www.sh.gruene-fraktion.de

                                                                 Nr. 478.10 / 01.09.2010


Mühsam nährt sich das Eichhörnchen
Zur heutigen Presseerklärung zum Bahngipfel zwischen Ministerpräsident Carstensen
und Bahnchef Grube erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von
Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:

Natürlich freuen wir uns über jeden Euro, der in Schleswig-Holstein in die Schienenin-
frastruktur investiert wird. Fakt bleibt aber, dass seit vielen Jahren ein erheblicher Mo-
dernisierungsstau beim Ausbau des Bahnnetzes existiert. Nach dem heutigen Besuch
von Bahnchef Grube ist zu resümieren ­ mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

Es fehlt ein schlüssiges Gesamtkonzept für den Norden, die Versorgung der touristi-
schen Destinationen bleibt nach wie vor nachrangig. So fordert beispielsweise die
Westküste seit mehr als 30 Jahren den Ausbau der Marschbahn zwischen Niebüll und
Sylt. Die Bahnstrecke über den Hindenburgdamm ist die Lebensader der Insel und der
gesamten Region und mit dem DB-Autozugangebot über den Hindenburgdamm eine
einzigartige Gelddruckmaschine für den DB Konzern.

Durch das Festhalten der Landesregierung an der Fehmarnbelt-Querung und der damit
verbundenen Kosten für die Hinterlandanbindung fehlen in den nächsten Jahren not-
wendige Investitionsmittel beispielsweise für eine flächendeckende Elektrifizierung der
Bahnstrecken, die auch aus klimapolitischer Sicht dringend geboten sind.

                                          ***




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