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Presseticker > alle > 2010 > September > 02 > 15:43

Andreas Tietze zur Fehmarnbelt-Querung

Portable Document Format ist das Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

Presseinformation


                                                               Landtagsfraktion
                                                               Schleswig-Holstein
                                                               Pressesprecherin
                                                               Claudia Jacob
                                                               Landeshaus
                                                               Düsternbrooker Weg 70
                                                               24105 Kiel

                                                               Telefon: 0431 / 988 - 1503
                                                               Fax: 0431 / 988 - 1501
                                                               Mobil: 0172 / 541 83 53

                                                               presse@gruene.ltsh.de
                                                               www.sh.gruene-fraktion.de

                                                               Nr. 480.10 / 02.09.2010


Will Bahnchef Grube ein zweites Stuttgart 21?
Zu der Ankündigung von Bahnchef Grube, bei der Fehmarnbelt-Querung Tempo zu
machen, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Andreas
Tietze:

Das ist doch nur Pfeifen im Walde! Bahnchef Grube steht vor einem zweiten Stuttgart
21. Der Widerstand der betroffenen Bevölkerung ist in beiden Fällen sehr groß. Es gibt
aber einen großen Unterschied zu Stuttgart: für die Hinterlandanbindung vom Feh-
marnbelt gibt es keinerlei Finanzierung. Die Bundesmittel für den Schienenausbau sind
bis 2020 vollständig verplant, für das Fehmarn-Projekt ist kein Cent reserviert.

Die feste Fehmarnbelt-Querung wird erneut zum Thema im vorgezogenen Wahlkampf.
Die Grünen halten das Projekt für verkehrs- und wirtschaftspolitisch schädlich für unser
Land. Der Tourismus in Ostholstein hätte mit massiven Einbrüchen zu kämpfen.
Schleswig-Holstein würde noch mehr zum reinen Transitland verkommen, ohne hiesige
Wertschöpfung. Mit den Grünen wird es keine Landesmittel für die Anbindung des un-
nötigen Querungsbauwerks geben.




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