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Presseticker > alle > 2010 > September > 02 > 17:07

Ines Strehlau zum Gastschulabkommen

Portable Document Format ist das Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

Presseinformation


                                                               Landtagsfraktion
                                                               Schleswig-Holstein
                                                               Pressesprecherin
                                                               Claudia Jacob
                                                               Landeshaus
                                                               Düsternbrooker Weg 70
                                                               24105 Kiel

                                                               Telefon: 0431 / 988 - 1503
                                                               Fax: 0431 / 988 - 1501
                                                               Mobil: 0172 / 541 83 53

                                                               presse@gruene.ltsh.de
                                                               www.sh.gruene-fraktion.de

                                                               Nr. 481.10 / 02.09.2010


Gastschulabkommen ­ gemeinsam, nicht gegeneinander

Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat auf die Tagesordnung des heutigen
Bildungsausschusses das Gastschulabkommen mit Hamburg setzen lassen, um vom
Bildungsministerium den Stand der Verhandlungen zu erfahren. Dazu sagt die für das
Gastschulabkommen zuständige Sprecherin, Ines Strehlau:

Das Ergebnis war ziemlich ernüchternd, denn das letzte Treffen zwischen Hamburg und
Schleswig-Holstein hat bereits am 7. Juni statt gefunden. In der Zwischenzeit sind zwar
Zahlen ausgetauscht worden, aber ein Treffen soll es erst in zwei Wochen geben.
Staatssekretär Zirkmann stellte den Abschluss eines Gastschulabkommens `rechtzeitig
zum 1.1.2011` in Aussicht.

Die Landesregierung nimmt die Ängste und Interessen der schleswig-holsteinischen El-
tern und SchülerInnen nicht ernst und lässt sie im Ungewissen. Der Bildungsminister
steht weiter auf dem Standpunkt, dass der Grundsatz der Beschulung im eigenen Land
gelten muss und die SchülerInnen keine freiere Schulwahl zwischen Hamburg und
Schleswig-Holstein haben. So werden künstliche Mauern hochgezogen, die die Men-
schen in der Metropolregion nicht wollen.

Wann lernt die Landesregierung endlich, dass SchülerInnen keine finanzielle Manöv-
riermasse sind und dass der gemeinsame Lebensraum Metropolregion nur gemeinsam
und nicht gegeneinander gestaltet werden kann?

                                         ***

                                                                                Seite 1 von 1
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