Kiel, Mittwoch, 24. November 2010 Innen / DGB-Demonstration Werner Kalinka und Gerrit Koch: Der Eingang des Landeshauses muss frei zugänglich bleiben! Zu den Folgerungen aus der Demonstration des DGB vom 18. November 2010 vor dem Landeshaus und der heutigen Erörterung dazu nach den Berichten des Landtagspräsidenten und des Innenministeriums erklärten die innenpolitischen Sprecher der CDU- und FDP- Landtagsfraktionen, Werner Kalinka und Gerrit Koch: 1. Das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut, das allen Bürgern das Recht auf die Artikulierung ihrer Auffassungen gibt. 2. Der Verlauf der Demonstration am 18. November 2010 mit der rund anderthalbstündigen Verbarrikadierung des Eingangsbereiches ist nicht akzeptabel. Der Eingang des Landeshauses und der Zugang, also die Straße direkt vor dem Landeshaus, müssen grundsätzlich frei sein. Der freie Zugang und die Öffentlichkeit des Parlaments können zu keinem Zeitpunkt in Frage stehen. Dies gilt auch aus Sicherheitsgründen, insbesondere für Rettungs- und Fluchtwege. Wer die Arbeit eines demokratisch gewählten Parlaments behindern will, missbraucht sein Demonstrationsrecht. 3. Es ist zu erörtern, wie dies künftig, beispielsweise durch eine Hausordnung oder auf gesetzlicher Grundlage, sichergestellt wird. 4. Wir fordern den DGB auf, sich dafür zu entschuldigen, dass die Demonstration im Eingangsbereich des Landeshauses den geschilderten Verlauf nahm. Die Auflage, den Eingangsbereich des Landeshauses frei zu halten, wurde missachtet. Damit wurde allen gutwilligen Demonstranten ein schlechter Dienst erwiesen. Pressesprecher Pressesprecher Frank Zabel Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1488 Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1497 Telefax 0431-988-1444 E-mail: presse@fdp-sh.de E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.fdp-sh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de