FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1 Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Günther Hildebrand, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 296/2011 Soziales/Betreuungsgeld Anita Klahn: Das Betreuungsgeld setzt falsche Anreize In ihrer Rede zu Top 20 (Aufhebung der Einführung eines Betreuungsgeldes) sagt die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn: ,,Die ablehnende Haltung der FDP zum Betreuungsgeld ist weithin bekannt, weil es als Anreiz gesehen werden kann, seine Kinder nicht in Betreuungsinstitutionen zu geben." Gerade in anregungsarmen Elternhäusern leide damit die frühkindliche Bildung von Kindern und es verschlechterten sich somit ihre Startchancen im Leben. Ebenso könnten finanziell schwache Migrantenfamilien die Prämie einem Krippenplatz vorziehen und die Integration ihrer Kinder gefährden, erklärt Klahn. Außerdem bemängele die FDP-Fraktion, dass Frauen durch dieses Geld für noch längere Zeiten aus dem Arbeitsmarkt ausgegliedert würden. Die FDP-Fraktion appelliere deshalb an die Wirtschaft, familienfreundlicher zu werden. ,,Eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte ist der demografische Wandel. Unter diesem Aspekt sollten wir Menschen ermutigen, Kinder zu bekommen. Wer ein Kind erzieht, leistet eine Investition in unsere Zukunft. Diese wichtige Arbeit müssen wir als Gesellschaft auch wertschätzen." Deutschland sei weltweit an der Spitze, wenn es um die Ausgaben für Familien geht. Gleichzeitig schrumpfe in Deutschland die Bevölkerung am stärksten. Deshalb sei es wichtig, die familienpolitischen Leistungen möglichst schnell auf ihre Effektivität hin zu überprüfen und uneffektive Maßnahmen zu überdenken. Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/ www.fdp-sh.de Kiel, Freitag, 27. Mai 2011