FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1 Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Nr. 299/2011 Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Kiel, Freitag, 27. Mai 2011 Günther Hildebrand, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Soziales / Hebammenversorgung Anita Klahn: Wir unterstützen Nachverhandlungen www.fdp-sh.de über die Vergütungsleistungen der Hebammen auf einer neuen Datengrundlage In ihrer Rede zu Top 27 (Versorgung von Hebammen und Geburtshelfern si- cherstellen) sagt die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn: ,,In den letzten Wochen haben Sozialminister Dr. Garg und Finanzminister Wiegard eine Lösung gesucht, um bei Inanspruchnahme von Hebammen- leistungen durch Beihilfeberechtigte diese gegenüber den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkasse gleichzustellen." Damit sei die Problematik der Einkommenssituation von Hebammen sicherlich nicht gelöst, aber es sei leider das einzige konkrete Handlungsfeld der schleswig- holsteinischen Regierung. ,,Die generellen Vergütungsverhandlungen müssen die Hebammenverbände mit dem Krankenkassenspitzenverband aushandeln. ,,Die Ansätze eines Runden Tisches und eines Fonds kann die FDP-Fraktion nicht mittragen. Beide Ansätze konterkarieren den Sta- tus der Selbstverwaltung und beschneiden die Freiheit von Selbstständi- gen." Der Fonds wäre zudem ein Präzedenzfall und würde dazu führen, dass andere Gruppen ähnliche staatliche Unterstützung einfordern wür- den, so Klahn. ,,Wir unterstützen eine Ausweitung der Wochenbettbetreuung von zwei auf sechs Monate, wie es derzeit in einem Modellprojekt in Rheinland- Pfalz erprobt wird. Dies könnte ich mir als sinnvolle Verbesserung für die Einkommenssituation der Hebammen vorstellen. Zugleich wäre es auch eine wertvolle Unterstützung für junge Mütter." Weiterhin unterstütze die FDP-Fraktion, dass die Bundesregierung zur Versachlichung der Diskus- sion eine Bestandsaufnahme über die Vergütungssituation der Hebam- men durchführe und dass der Bundesgesundheitsminister als Moderator für die weiteren Verhandlungen zwischen den Hebammenverbänden und dem GKV-Spitzenverband wirke. Die Ausschreibungsfrist für das Gutach- ten sei gerade abgelaufen und das Gutachten innerhalb von sechs Mona- ten vorzulegen. Ende des Jahres sei also mit Ergebnissen zu rechnen, erklärt Klahn abschließend. Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/