FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1 Presseinformation Nr. 301/2011 Wolfgang Kubicki, MdL Kiel, Freitag, 27. Mai 2011 Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Günther Hildebrand, MdL Innen und Recht / Wahlkreiszuschneidung Parlamentarischer Geschäftsführer Günther Hildebrand: Neuzuschneidung der Wahlkreise schwierig, aber letztlich gelungen www.fdp-sh.de Zu der neuen Zuschneidung der Wahlkreise erklärt der kommunalpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Günther Hildebrand: ,,Nach dem neuen Wahlgesetz mussten fünf Wahlkreise gestrichen werden. Dabei war von vornherein zu erwarten, dass Partikularinteres- sen einiger Direktkandidaten berührt werden würden. Gerade in Lü- beck hatte die Diskussion aber absurde Züge angenommen. So wird behauptet, Lübeck verlöre an Einfluss im Land, obwohl drei direkt ge- wählte Abgeordneten noch nicht einmal einen fünfprozentigen Anteil am Gesamtlandtag haben." Aktuell habe Lübeck aber sogar sechs Ab- geordnete. Die Stärke der Vertretung Lübecks hinge also nicht allein von den Direktwahlkreisen ab, sondern davon, wie viele Lübecker auf vordere Plätze der Landeslisten der jeweiligen Parteien gesetzt wür- den, erklärt Hildebrand. Es stimme ebenfalls nicht, dass Lübeck einen Wahlkreisabgeordneten verlöre, denn weiterhin würden in Lübeck drei Abgeordnete direkt gewählt, einer künftig gemeinsam mit den Bürgern des südlichen Ostholsteins. ,,Es ist nicht wahr, dass die meisten der 35 direkt gewählten Abgeord- neten ländliche Interessen vertreten würden. Vielmehr kommt unser Bundesland nur dann voran, wenn Stadt und Land gemeinsam an ei- nem Strang ziehen." Ein Wahlkreis, der über Lübecks Stadtgrenze hinausreiche, würde städtische Interessen sogar verstärkt nach Kiel tragen, da der dort gewählte Kandidat sich um die Interessen seines gesamten Wahlkreises gleichermaßen kümmern müsse, um wieder- gewählt zu werden, erklärt der FDP-Abgeordnete. ,,Absurd war auch der Einsatz der Grünen für das dritte Direktmandat in Lübeck. Hätten sich diese mit ihrem Vorschlag einer Absenkung auf 27 Direktmandate durchgesetzt, hätte ganz Lübeck nur noch zwei Direktmandate zu wäh- len gehabt, Kiel hingegen eines mehr, wenn auch gemeinsam mit dem Umland." Die Grünen wollten nicht Lübeck stärken, sondern seien ent- täuscht, weil es ihnen nicht gelungen sei, einen Wahlkreis im Süden Lübecks zu basteln, in dem ein grüner Kandidat vermeintlich gute Chancen auf eine Direktwahl gehabt hätte, erklärt Hildebrand ab- schließend. Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/