Heike Franzen zu Assistenzhunden: Ein Meilenstein für Diabetiker und andere Betroffene

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Sozialpolitik

Nr. 356/13 vom 13. Juni 2013

Heike Franzen zu Assistenzhunden: Ein Meilenstein für
Diabetiker und andere Betroffene

Zu dem heute (13. Juni 2013) im Sozialausschuss des Landtages
beschlossenen CDU-Antrag zur rechtlichen Gleichstellung von
Assistenzhunden erklärt Heike Franzen, Sprecherin für Menschen mit
Behinderungen:

,,Das ist in Meilenstein für Diabetiker und andere Betroffene. Gerade
betroffene Kinder profitieren enorm von den Hunden. Ich freue mich deshalb,
dass alle anderen Fraktionen unserem Vorstoß für die rechtliche
Gleichstellung von Assistenzhunden einstimmig gefolgt sind. Dieser
Beschluss sollte Vorbild für andere Bundesländer sein", erklärte Franzen in
Kiel.

Mit dem CDU-Antrag zur rechtlichen Gleichstellung von Assistenzhunden soll
die Anerkennung von Assistenzhunden durch Krankenkassen und Beihilfe
sowie deren steuerliche Gleichstellung mit Blindenführhunden erreicht
werden. Zudem sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür geschaffen
werden, dass Assistenzhunde ihre Betreuungsperson in alle öffentlichen
Bereiche und Einrichtungen des alltäglichen Lebens begleiten dürfen. Dies ist
gerade auch für betroffene Kinder von Bedeutung.

,,Auch wenn wir in Schleswig-Holstein die Gleichstellung mit dem Antrag
vorangebracht haben, muss dieses Ziel auf Bundesebene weiter verfolgt

                Pressesprecher Dirk Hundertmark, Mareike Watolla Landeshaus, 24105 Kiel
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werden. Es nützt ja niemanden etwas, wenn der Assistenzhund in
Schleswig-Holstein überall Zugang hat, aber ab Hamburg Frauchen und
Herrchen im Flugzeug nicht begleiten darf. Deswegen muss die
Landesregierung jetzt auch auf Bundesebene aktiv werden und den heute
beschlossenen Antrag durch eine Bundesratsinitiative voranbringen", so
Franzen abschließend.




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