Heike Franzen: Die Eltern wüssten gerne, wie es nach Klasse vier zum Wohl des Kindes weitergehen kann - SPD, Grüne und SSW verhindern das

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Bildungspolitik

Nr. 056/16 vom 03. Februar 2016

Heike Franzen: Die Eltern wüssten gerne, wie es nach Klasse vier
zum Wohl des Kindes weitergehen kann ­ SPD, Grüne und SSW
verhindern das

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im
Schleswig-Holsteinischen Landtag, Heike Franzen, hat nach aktuellen
Medienberichten über die Suche nach der richtigen weiterführenden Schule
für heutige Viertklässlerinnen und Viertklässler eine Wiedereinführung der
Schulartempfehlung gefordert:

,,Die Eltern wüssten gerne, wie es nach Klasse vier zum Wohl des Kindes
weitergehen kann ­ SPD, Grüne und SSW haben das durch die Abschaffung
der Schulartempfehlung verhindert. Die Rückmeldungen zeigen eindeutig,
dass dies ein Fehler war", so Franzen heute (03. Februar 2016) in Kiel.

Die Eltern seien zutiefst verunsichert. Lehrkräfte würden sich zu
abenteuerlichsten Verrenkungen gezwungen sehen, um ihnen den erbetenen
Rat zu geben. Die CDU-Bildungsexpertin erreichten Rückmeldungen gerade
von Gemeinschaftsschullehrern, die eine Schulartempfehlung für sinnvoll
hielten.

,,Die Abschaffung der Schularten kennt nur Verlierer. Neben den Schülern,
Eltern und Lehrer im Übrigen auch SPD, Grüne und SSW. Sie wollten durch die
Verunsicherung der Eltern die Anmeldungen an Gemeinschaftsschulen nach
oben treiben. Nun melden die Eltern im Gegenteil ihre Kinder gerade an den

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von den Regierungsfraktionen unerwünschten Gymnasien an. Vielleicht führt
das zur Vernunft", so Franzen.

Die Pressemitteilung des SPD-Kollegen Martin Habersaat zum gleichen
Thema mache im Übrigen das zentrale Problem der derzeitigen
Bildungspolitik der Landesregierung deutlich.

,,Die Eltern sollen mit ihren Kindern und deren Lehrkräften beim Schulwechsel
über alles reden, außer über die Leistungsfähigkeit des Kindes. Diese wird von
SPD, Grünen und SSW ausgeblendet. Das schadet vor allem den Kindern", so
Franzen.




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