Lars Harms: Soziale Härten müssen abgefedert werden

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Pressemitteilung
Nr. 067/2017
Kiel, 14.03.2017

Pressesprecher Per Dittrich, Tel. 0431-988 1383




Soziale Härten müssen
abgefedert werden

 Zur geplanten Schließung der Senvion-Betriebsstätte in Husum
 erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms.


 Die damalige Bieterschlacht um das seinerzeit u.a. aus der Husumer
 Schiffswerft hervorgegangene Unternehmen REPower ließ bereits Böses
 erahnen. Nun ist es traurige Gewissheit: Der Senvion-Konzern, der REPower
 einst verschlang, hat einen ,,Zukunftsplan". Und in dem spielt der Standort
 Husum keine Rolle mehr. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern drohen
 betriebsbedingte Kündigungen, weiteren 113 die quälende Ungewissheit.
 Die Kritik des CDU-Bundestagsabgeordneten Ingbert Liebing, die
 Landesregierung sei durch ihre Verkehrspolitik an der Westküste
 mitverantwortlich für die Schließung der Husumer Betriebsstätte, ist
 bestenfalls naiv. Sie soll vielmehr davon ablenken, dass es vor allem die
 Union im Bund ist, die den Ausbau der erneuerbaren Energien im Norden
 ausbremst und behindert, wo es nur geht.
 Was die betroffenen Beschäftigten jetzt brauchen, ist kein
 Oppositionsgeplänkel, sondern dass sie schnellstmöglich
 Planungssicherheit bekommen. Dabei kann es nicht nur um Abfindungen
 und ähnliche Zahlungen gehen, sondern vor allem um Pläne, wie die
 Beschäftigten wieder in Arbeit gebracht werden können. Die Menschen
 haben sich hier rund um Husum eine Zukunft aufgebaut, und hier trägt
 gerade auch Senvion eine Verantwortung, dass diese Menschen weiterhin
 eine Zukunft haben. Das ist für uns Teil der sozialen Marktwirtschaft.
 Ministerium, Stadt und Wirtschaftsförderungsgesellschaft haben sich in
 den anstehenden Prozess bereits eingebracht, und ich erwarte vom
 Senvion-Konzern in Deutschland, dass auch dieser maximales
 Entgegenkommen zeigt, um seinen Beschäftigten auf dem weiteren Weg
 zu helfen.

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