Anita Klahn: Verunsicherung in Eckernförde beenden - klares Bekenntnis zu Geburtshilfe und Kinderstation

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Presseinformation


                                                                   Wolfgang Kubicki MdL
                                                                            Kubicki,
                                                                   Vorsitzender
                                                                   Christopher Vogt MdL
                                                                                Vogt,
                                                                   Stellvertretender Vorsitzender
                                                                   Dr. Heiner Garg, MdL
                                                                              Garg
                                                                   Parlamentarischer Geschäftsführer

                                                                   Nr. 144/2017
                                                                   Kiel, Mittwoch, 5. April 2017

                                                                   Gesundheit/Geburtshilfe




Anita Klahn: Verunsicherung in Eckernförde beenden ­




                                                                           www.fdp-fraktion-sh.de
klares Bekenntnis zu Geburtshilfe und Kinderstation
Zu den aktuellen Vorgängen um die Geburtshilfe in Eckernförde erklärt die
sozialpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn:
                              Klahn:

,,Über Jahre wurden in Eckernförde verantwortungsbewusst Entbindungen
vorgenommen. Eckernförde hatte eine funktionierende Kinderstation. Of-
fensichtlich wird in Eckernförde jetzt aber das gleiche Schema durchexer-
ziert wie bei anderen Häusern auch, um die Geburtshilfe zu schließen. Es ist
ein unwürdiges Schauspiel und die Landesregierung schaut einfach zu.

Wie werden Hebammen und Ärzte, die seit Jahren gute Arbeit leisten, vor
Ort eigentlich behandelt? Was sollen die werdenden Mütter über dieses
Schauspiel denken? Anstatt weitere Verunsicherung zu sähen, brauchen wir
endlich ein klares Bekenntnis vonseiten der Landesregierung und den ande-
ren Akteuren für die Geburtshilfe und die Kinderstation in Eckernförde. Mit
Schreiben von heute hat die FDP-Fraktion die Landesregierung um eine
Stellungnahme zu den Vorgängen um die Geburtshilfe in Eckernförde aufge-
fordert.

Die FDP setzt sich dafür ein, das Thema der flächendeckenden Versorgung
aus dem bisherigen Schattendasein herauszuholen. Wir brauchen klare
Antworten, wie wir die medizinische Versorgung in der Fläche zukünftig or-
ganisieren wollen ­ gerade im Bereich der Geburtshilfe. Wir wollen deswe-
gen einen Demografiefonds errichten, durch den konkret die Aufrechterhal-
tung und der dauerhafte Betrieb der Geburtshilfe- und Kinderstation in
Eckernförde gesichert werden könnte."




Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag,
Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497,
E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de