Martin Habersaat: DGB_Untersuchung bestätigt unsere Politik

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                                                                                Kiel, 13. April 2017
                                                     Nr. 124 /2017




Martin Habersaat:

DGB-Untersuchung bestätigt unsere Politik
Zur Vorstellung der Ergebnisse einer Umfrage zu den Arbeitsbedingungen an den Hochschulen
erklärt der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat:

Die Untersuchung der Gewerkschaften macht erneut deutlich, dass es für den Grundsatz der
Guten Arbeit keine Ausnahmen in bestimmten Arbeitsfeldern geben darf. Dabei ist der
Hochschul- und Wissenschaftsbereich von einem hohen Maß an Teilzeitarbeitsverhältnissen und
Befristungen gekennzeichnet, ohne die es ­ z.B. bei Drittmittelprojekten ­ nicht geht.

Dennoch gibt es Spielräume, um mehr Arbeitsplatzsicherheit zu schaffen. Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die Existenzängste haben, werden keine optimale Arbeit leisten können. Es ist
erfreulich, dass diese Ängste bei den nicht wissenschaftlichen Beschäftigten die große
Ausnahme sind, aber sie sind für fast die Hälfte der wissenschaftlich Beschäftigten vorhanden.
Hier wird sich die vor einem Jahr auf Initiative der SPD beschlossene Novellierung des
Wissenschaftszeitvertragsgesetzes des Bundes bald positiv auswirken und Befristungen sowie
Teilzeitverträge auf das erforderliche Maß begrenzen.

Unsere Hochschulen haben sich ­ so die Befragten ­ erfolgreich um Familienfreundlichkeit
bemüht. Dazu tragen auch flexible Arbeitszeiten wesentlich bei.

Wir haben bei der Novellierung des Landeshochschulgesetzes 2015 das Prinzip der Guten
Arbeit erstmals an den Hochschulen verankert. Wir werden in der nächsten Legislaturperiode
gemeinsam mit den Hochschulen, deren Personalvertretungen und den Gewerkschaften
auswerten, wie das Gesetz umgesetzt worden ist ­ besonders was die Verabschiedung und

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Umsetzung des Verhaltenskodex der Hochschulen beim Umgang mit ihren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern angeht - und wo seitens des Gesetzgebers weitere Schritte erforderlich sind.

Wir danken dem DGB für diese Untersuchung, durch die wir uns in unserer Politik zugunsten der
Beschäftigten bestätigt sehen.