Rasmus Andresen zu Start-Ups

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Presseinformation


                                  Landtagsfraktion
                                  Schleswig-Holstein
                                  Pressesprecherin
                                  Claudia Jacob
                                  Landeshaus
                                  Düsternbrooker Weg 70
                                  24105 Kiel

                                  Zentrale: 0431 / 988 ­ 1500
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                                  Nr. 199.17 / 10.07.2017


Schleswig-Holstein soll ein echtes Gründerland werden

Anlässlich des heutigen (10. Juli 2017) Fachgesprächs zu Start-Ups, bei dem ein Ausblick
auf die Vorhaben in den kommenden fünf Jahren entlang des Koalitionsvertrages gegeben
und dieser diskutiert wird, sagt der Sprecher für Start-Ups der Landtagsfraktion von Bündnis
90/Die Grünen, Rasmus Andresen:

In Schleswig-Holstein gibt es bereits eine aktive und vernetzte Start-Up-Szene. Schon
in der letzten Legislaturperiode haben wir uns für diesen Bereich stark gemacht: Wir
haben zum Beispiel die Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen vorange-
trie                                 hschulen ausgebaut, die Landesentwicklungsstra-


Doch in den kommenden fünf Jahren soll sich noch einiges mehr bewegen. Die Jamai-
ka-Koalition stellt die Weichen für Start-Ups in Schleswig-Holstein neu. Nie zuvor wurde
GründerInnen in einem Koalitionsvertrag so viel Beachtung geschenkt. Wir wollen Start-
Ups deutlich bessere Rahmenbedingungen bieten, um Schleswig-Holstein auch im
bundesweiten Vergleich zu einem echten Gründerland zu machen.

Die Gründung eines Unternehmens soll hier so einfach wie möglich werden. Beratungs-
und Förderungsangebote wollen wir ausbauen und Verwaltungsgänge vereinfachen.
Gerade junge Start-Ups benötigen auch attraktivere finanzielle Rahmenbedingungen.
Wir wollen eine bessere steuerliche Berücksichtigung von Gründungen, die Schaffung
eines BAföG-Systems für GründerInnen und eine Öffnung der vorhandenen Förderpro-
gramme auch für klassische Unternehmensgründungen in Mittelstand und Handwerk.

Wenn über Existenzgründung diskutiert wird, wird oft die soziale Absicherung verges-
sen. Wir Grüne werden in der Koalition Initiativen starten und uns für eine bessere sozi-
ale Absicherung von GründerInnen und Selbstständigen einsetzen.

Wir wollen digitale Knotenpunkte, öffentliche FabLabs und CoWorking-Spaces sowie
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Kreativzentren als öffentliche Anlaufstellen in Innenstädten schaffen. Zugleich machen
wir uns für unsere bestehenden Gründernetzwerke, wie in Kiel Open Campus oder in
Flensburg das Werner Jackstädt-Zentrum, weiter stark und haben den Erhalt der Alten
Mu in Kiel als Kreativzentrum eigens als Zielsetzung in den Koalitionsvertrag aufge-
nommen.

Für uns Grüne ist zentral, neben klassisch gewinnorientierten Unternehmensprojekten auch
nachhaltige Start-Ups zu fördern - denn gerade kreative, ökologische und soziale Projekte
bereichern unser Land in besonderer Weise, benötigen aber auch gute Rahmenbedingun-
gen, um existieren zu können.

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