Antidiskriminierungsstelle lädt zur Veranstaltung "Diskriminierung am Arbeitsplatz - die Situation für LSBTTIQ"

Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

                                                                          Nr. 197 / 12. Oktober 2017


Antidiskriminierungsstelle lädt zur Veranstaltung ,,Diskriminierung am
Arbeitsplatz ­ die Situation für LSBTTIQ"

,,LSBTTIQ" steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender,
Intersexuelle und queere Menschen. ,,Auch im Jahr 2017 gibt es noch immer Menschen, die
aufgrund ihrer sexuellen Orientierung beziehungsweise ihrer geschlechtlichen Identität
Diskriminierung am Arbeitsplatz erfahren oder sich aus Angst davor jahrelang zu einem
Versteckspiel gezwungen sehen", erklärt die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle,
Samiah El Samadoni, und lädt zur Veranstaltung ,,Diskriminierung am Arbeitsplatz ­ die
Situation für LSBTTIQ" am 6. November im Kieler Landeshaus.

Die 2017 erschienene Studie ,,Out im Office?!" liefert Ergebnisse zur Arbeitssituation lesbischer,
schwuler, bisexueller und Trans*-Beschäftigter in Deutschland. Die Antidiskriminierungsstelle des
Landes Schleswig-Holstein und das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und
Senioren haben den Autor der Studie Dr. Dominic Frohn (Institut für Diversity- &
Antidiskriminierungsforschung) eingeladen, seine Forschungsergebnisse zu präsentieren.
Außerdem wird Annette Güldenring, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Leiterin
der Transgenderambulanz an den Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide, ergänzend auf die
Situation von Trans*-Beschäftigten eingehen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von ,,Echte Vielfalt ­ Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger
sexueller Identitäten Schleswig-Holstein" statt. Anmeldungen sind bis zum 1. November 2017 per
Fax (0431/988-1239), Post (Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein,
Karolinenweg 1, 24105 Kiel) oder E-Mail (antidiskriminierungsstelle@landtag.ltsh.de) möglich.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.antidiskriminierungsstelle-sh.de und
www.facebook.com/antidiskriminierungsstelle.sh.