Werner Kalinka: (TOP 26) Sieben Punkte einer guten Familienpolitik

Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

Familienpolitik | 13.10.2017 | Nr. 330/17

Werner Kalinka: (TOP 26) Sieben Punkte einer
guten Familienpolitik
,,Wir brauchen keine Kinderprämie, sondern eine Gesellschaft, in der Kinder
willkommen sind und eine Familienpolitik, in der Menschen füreinander Verantwortung
tragen", so MdL Werner Kalinka in der Landtagsdebatte zum AfD-Antrag, für Kinder
Prämien seitens des Staates auszuloben. Es sei im Übrigen schon bemerkenswert,
dass die AfD auch Wohlhabenden eine Prämie zahlen wolle, so der Abgeordnete.

Kalinka: ,,Dazu sieben Punkte einer guten Familienpolitik:

1. Die Rahmenbedingungen für Familien werden von uns gestärkt. 180 Mio. Euro für
bessere Kitas, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wichtig auch: Auf sich
verändernde Arbeitsbedingungen muss Familie sich einstellen können - mit möglichst
wenig Stress.

2. Eine gute Schul- und Bildungspolitik muss gleiche Chancen für Kinder und junge
Menschen geben. Dazu gibt es viele Unterstützungen. Zudem: Wir haben nur noch
zwei Schulsysteme und wir würden es befürworten, dass Ländergrenzen bei der
Bildung fallen.

3. Unser Blick muss auch besonders auf diejenigen gerichtet sein, denen es nicht so
gut geht. Es gibt Städte und Regionen, in denen ein Drittel der Kinder unter
Sozialhilfebedingungen aufwachsen müssen. Hier nachhaltige Verbesserungen zu
schaffen, ist eine prioritäre soziale Aufgabe.

4. Familie und Wirtschaft stehen häufig in einem engen Bezug, wie beim Handwerk,
Handel, in der Landwirtschaft oder im Tourismus. Die Meistergründungsprämie ist ein
gutes Beispiel, wie Unternehmensnachfolgen und Existenzgründungen gefördert
werden können.

5. Eine gute Familienpolitik fördert das Generationendenken. Verantwortung
füreinander zu übernehmen bedeutet auch Verantwortung zu tragen. Dies kann bei
der Kinderbetreuung, bei der Pflege oder sonst in der Familie sein.
Generationendenken stärkt Familie.

6. Zur Familie gehört Zeit. Zeit zum Gespräch, Zeit zum Zuhören, Zeit für Freizeit.
Computer und Fernsehen dürfen - vor allem im jungen Alter - nicht bestimmend sein.
Wir müssen dafür werben, auch bei der Gestaltung der Arbeitswelt diesen Gedanken
Bedeutung zu geben.



                                                              Seite 1/2

              Verantwortlich: Kai Pörksen | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
                        0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de

7. Familien sind keine Addition von Personen, sondern gelebte Gemeinschaften. Da
darf man auch unterschiedliche Meinungen und Konflikte haben. Wichtig ist aber, den
Willen zum Gemeinsamen zu haben. Verantwortung verpflichtet - in guten wie in
schlechten Zeiten."




                                                             Seite 2/2

             Verantwortlich: Kai Pörksen | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
                       0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de