Kirsten Eickhoff-Weber: Entscheidung wieder vertagt: Jetzt nicht vor der Agrarlobby einknicken!

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                                                                               Kiel, 9. November 2017
                                                        Nr. 322 /2017




Kirsten Eickhoff-Weber:

Entscheidung wieder vertagt: Jetzt nicht vor der Agrarlobby einknicken!
Zur Vertagung der Entscheidung der EU-Staaten über die Zukunft des Unkrautvernichters
Glyphosat erklärt die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kirsten Eickhoff-Weber:

Der Dauerstreit um den Unkrautvernichter muss endlich ein Ende haben. Wir müssen
schnellstmöglich einen Ausweg aus dieser Falle finden! Die durch das Totalherbizid
verursachten Gefahren und Schäden überwiegen den wirtschaftlichen Nutzen des Mittels bei
weitem. Die Risiken für den Menschen sind nicht abzuschätzen. Glyphosat vernichtet alle
Kräuter und Blumen auf den Feldern und damit den Lebensraum von Bienen und anderen
Insekten und ist so eine große Gefahr für die Biodiversität. Für die SPD steht deshalb fest: Wir
brauchen einen kontrollierten Ausstieg und die Neuausrichtung hin zu einer nachhaltigen
Landwirtschaft. Während die Grünen Glyphosat ebenso kritisch gegenüberstehen wie wir,
stellen CDU und FDP ökonomische Interessen weiterhin über ökologische Tatsachen und
machen einen Kniefall vor Agrarlobby und chemischer Industrie.