Kai Vogel: Streit auf dem Rücken der Beschäftigten

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                                                                               Kiel, 10. November 2017
                                                         Nr. 323 /2017




Kai Vogel:

Streit auf dem Rücken der Beschäftigten
Zu den gegensätzlichen Äußerungen von Monika Heinold und Bernd Buchholz in der heutigen
Ausgabe des shz (10.11.2017 ,,Buchholz gegen Heinold ­ Streit um 10 Millionen Euro") erklärt
der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Kai Vogel:

,,Eindeutiger konnte die Anhörung wirklich nicht sein, bei der es um die Beibehaltung der
Bundesstraßen im LBV ging. Alle Experten inklusive das vom Wirtschaftsministerium beauftragte
Gutachten kommen zum Ergebnis, die Bundesstraßen weiter von Schleswig-Holstein verwalten
zu lassen. Für Monika Heinold zählt in dieser Frage offensichtlich nur das Geld und nicht das
Wohl der Mitarbeiter. Die Kosten von rund zehn Millionen Euro sind zudem Planungskosten, die
der Bund eigentlich erstatten müsste. Wenn diese von Schleswig-Holstein gezahlten
Planungskosten gerechterweise an den Bund weitergereicht würden, gäbe es folglich auch
keine Mehrkosten für unseren LBV. Tragisch ist, dass die Hängepartie für die Beschäftigten nun
weiter geht. Wieder einmal streitet sich Jamaika, wieder einmal zu Lasten Dritter. Dieses Mal auf
Kosten der Mitarbeiter des LBV, die um eine schnelle Entscheidung in dieser Sache bitten.

Bei so vielen ersten Offizieren stellt sich die Frage: Wo ist hier eigentlich denn der erste Kapitän?
Berlin ist jedenfalls nicht die Hauptstadt von Schleswig-Holstein!"