Dr. Frank Brodehl: Schleswig-Holstein braucht ein gutes Abitur - an den Kosten darf es nicht scheitern

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PRESSEMITTEILUNG




Dr. Frank Brodehl zur Kostendebatte anlässlich der Wiedereinführung von G9:

,,Schleswig-Holstein braucht ein gutes Abitur ­ an den
Kosten darf es nicht scheitern"

Kiel, 29. November 2017        Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-
Fraktion im Kieler Landtag, erklärt anlässlich der heutigen Medienberichte zu den
Kosten, die die Kommunen angesichts der Umstellung des Abiturs von G8 auf G9
befürchten:

,,Qualität hat ihren Preis, das gilt auch für Bildung. Dass mit der flächendeckenden
Umstellung von G8 auf G9 Kosten in Höhe von 10 Millionen Euro verbunden sind, wie
von den Kommunen laut Medienberichten befürchtet, mag so sein. Entscheidend ist,
dass an den Gymnasien in Schleswig-Holstein schnellstmöglich wieder ein Abitur
angeboten wird, das zu echter Hochschulreife führt.

Ein solches Abitur braucht Zeit ­ Zeit die G8 den Schülern nicht gegeben hat.

Dass mehr Zeit am Ende auch mehr Geld erfordert, ist selbstverständlich. Genauso
selbstverständlich sollte es in unserer modernen Wissens- und Informationsgesellschaft
sein, dass die Kosten für G9 in Zukunft genauso gestemmt werden, wie schon vor der
Einführung von G8.

Die Kommunen, die meinen, dies ohne Unterstützung des Landes nicht leisten zu
können, sollten bedenken: die ersten Gymnasiasten, die ihr Abitur wieder nach neun
Jahren absolvieren werden, werden dies erst im Schuljahr 2026/27 tun. Es ist also noch
genug Zeit, sich auf die tatsächlichen Mehrbelastungen rechtzeitig einzustellen."




Pressekontakt:
Peter Rohling
Pressesprecher der AfD-Fraktion im Kieler Landtag
Düsternbrooker Weg 70
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