Anita Klahn: Über die Umstellung auf G9 herrscht grundsätzlich Konsens

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Presseinformation


                                                                    Wolfgang Kubicki MdL
                                                                             Kubicki,
                                                                    Vorsitzender
                                                                    Anita Klahn MdL
                                                                          Klahn,
                                                                    Stellvertretende Vorsitzende
                                                                    Christopher Vogt MdL
                                                                                Vogt,
                                                                    Parlamentarischer Geschäftsführer

                                                                    Nr. 331/ 2017
                                                                    Kiel, Donnerstag, 30. November
                                                                    2017

                                                                    Bildung/Anhörung zu G9




Anita Klahn: Über die Umstellung auf G9 herrscht




                                                                           www.fdp-fraktion-sh.de
grundsätzlich Konsens
Anlässlich der heutigen mündlichen Anhörung zur Änderung des Schulge-
setzes (Rückkehr zu G9) erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-
Landtagsfraktion, Anita Klahn:
                        Klahn:

"Die Umstellung auf das neunjährige Gymnasium ist eines der bildungspoli-
tischen Kernprojekte der Jamaika-Koalition. Die Wählerinnen und Wähler
haben sich eindeutig für diese Reform ausgesprochen, weil sie die Irrtümer
und Fehler, die seinerzeit bei der Umstellung auf G8 gemacht wurden, revi-
diert. Dies ist offensichtlich mittlerweile auch Konsens, denn die Umstellung
wird von kaum jemandem grundsätzlich in Frage gestellt  auch von den
Oppositionsparteien nicht.

Für Schulen, denen es tatsächlich gelungen ist, ein funktionierendes G8-
Modell aufzubauen, besteht die Möglichkeit, bei diesem zu bleiben. Dazu
bedarf es einer Entscheidung der Schulkonferenz. Dass sich 75% ihrer Mit-
glieder dafür aussprechen müssen, ist eine Hürde, die von manchen als zu
hoch kritisiert wird. Wir sind für Gespräche über dieses Quorum offen.

Auch hat die Anhörung gezeigt, dass die Kommunen vor allem die finanziel-
len Folgen der G9-Reform fürchten. Wir werden die Schulträger jedoch nicht
alleine lassen. Allerdings dürfen wir nicht nach dem Gießkannenprinzip Geld
über das Land verteilen. Schon aus haushaltspolitischer Verantwortung ist
eine effektive, bedarfsgerechte Unterstützung dringend geboten."




Eva Grimminger, Pressesprecherin, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag,
Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497,
E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de