Özlem Ünsal: Das Ehrenamt schafft sozialen Frieden

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                                                                                 Kiel, 5. Dezember 2017
                                                          Nr.   363 /2017




Özlem Ünsal

Das Ehrenamt schafft sozialen Frieden
Zum internationalen Tag des Ehrenamtes erklärt die Fachsprecherin für Bürgerschaftliches
Engagement der SPD-Landtagsfraktion, Özlem Ünsal:

Unsere Zivilgesellschaft lebt vom lebendigen Bürgerschaftlichen Engagement Vieler. Im
Ehrenamt finden viele Menschen auf unterschiedlichen Feldern zusammen. Und wir können
sicher sein: die Basis für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt wird auch in den
kommenden Jahren das bürgerschaftliche Engagement maßgeblich prägen. Das Ehrenamt
schafft Identität und Gemeinschaft! Beispielsweise der Sport oder soziales Engagement
vermitteln Werte wie Fairness, Toleranz und Teamgeist und leisten einen bedeutenden Beitrag
zur Balance und sozialem Frieden.

Und dennoch spüren wir auch hier den gesellschaftlichen Wandel: die demographische
Entwicklung, vielfältige Lebensweisen und sich verändernde Wertvorstellungen wirken sich auch
auf das ehrenamtliche Engagement und deren zukünftige Ausgestaltung aus.

Umso wichtiger ist es, besonders Ehrenamtler* innen unseres Bundeslandes zu würdigen und
diese Personen und ihr Engagement stärker in die Öffentlichkeit zu rücken. Denn sie sind
Vorbilder, Motor und Botschafter in der Sache! Sie kennen sich aus und wissen, wie man sich
selbst und andere für das Ehrenamt begeistert! Feuerwehrfrauen und -männer, Betreuer*innen
in Sportvereinen, bei der Jugend- und der Seniorenarbeit, Helfer*innen bei den Tafeln oder all
jene, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. Allen, die sich ehrenamtlich für ein starkes Schleswig-
Holstein engagieren, danke ich an dieser Stelle ganz herzlich für ihren Einsatz. Um diese
Leistungen auch in Zukunft angemessen zu würdigen und ehrenamtliche Strukturen zu stärken,

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muss Politik effektiv unterstützen, damit Ehrenamt und Hauptamt Hand in Hand für unsere
Zivilgesellschaft gehen können. Hierzu werden wir auch entsprechende politische Initiativen
einleiten.