Hauke Göttsch: Eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen

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Schweinepest | 11.01.2018 | Nr. 002/18

Hauke Göttsch: Eingeschlagenen Weg
konsequent weiterverfolgen
Zu der aktuellen Diskussion einer drohenden Ausbreitung der Afrikanischen
Schweinepest (ASP) nach Deutschland erklärte der jagdpolitische Sprecher der CDU-
Landtagsfraktion, Hauke Göttsch heute (11. Januar 2018):

,,Nachdem die ASP vor rund zehn Jahren zunächst in Russland auftrat, breitete sie
sich anschließend westwärts aus. Jetzt ist es leider realistisch geworden, dass die
Tierseuche auch Deutschland erreicht. Dies trifft uns nicht unvorbereitet. Landes- und
Bundesregierung haben die Zeit bisher gut genutzt. Das morgige Gipfeltreffen aller
beteiligten Akteure im Umweltministerium des Landes belegt dies.

Folgende Aspekte sind aus Sicht der CDU dringend erforderlich:

       Im Rahmen der Sensibilisierung der Bevölkerung muss auf Landes- und
       Bundesebene weiterhin informiert und aufgeklärt werden.
       Der Schwarzwildbestand muss deutlich reduziert werden, um das
       Ansteckungs- und Ausbreitungsrisiko zu minimieren. Notfalls gilt es, die
       Schonzeiten zu verkürzen.
       Zur wirksamen Bekämpfung ist ein ganzes Maßnahmenbündel erforderlich,
       hierzu gehören unter anderem: vor Ort zu organisierende, anzuordnende und
       durchzuführende landesweite Drückjagden ­ auch in den Landesforsten und
       ein Monitoring des Schwarzwildbestandes, auch in Schutz- und Schilfgebieten
       unter zur Hilfenahme von Drohnenkameras.
       Die Kosten der erforderlichen Trichinenuntersuchungen sind von den Kreisen
       zu übernehmen, die Probenuntersuchung und der -transport ist effektiv zu
       organisieren. Beides dient der Entlastung der Jägerschaft.

Die zügige und konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen, dient der weiteren
Vorbeugung auf dem eingeschlagenen Weg."




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