Birte Pauls: Hospiz- und Palliativarbeit gestärkt

Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

                                                                                Kiel, 11. Januar 2018
                                                       Nr. 006 /2018




Birte Pauls

Hospiz- und Palliativarbeit gestärkt
Zum heutigen Austausch im Sozialausschuss mit der Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und
Palliativarbeit Schleswig-Holstein erklärt die pflegepolitische Sprecherin, Birte Pauls:

,,Der Bericht der neuen Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit über ihre
bisherige und zukünftige Tätigkeit zeigt, dass der Beschluss der SPD-geführten Küstenkoalition
im letzten Jahr zur Einrichtung solch einer Landeskoordinierungsstelle genau richtig für die
Stärkung der Hospiz- und Palliativarbeit war. Dies war ein Ergebnis des Austauschs beim
Runden Tisch Hospiz des Sozialausschusses mit den vielen aktiven Haupt- und Ehrenamtlichen
in dem Bereich.

Wir freuen uns auch, dass unsere Initiative des Ausbaus der stationären Hospizbetten
voranschreitet. Wir erwarten, dass die jetzige Landesregierung die Investitionskosten für den
Aufbau von weiteren stationären Betten jährlich fortschreibt, bis die Versorgungslücke für
Schleswig-Holstein geschlossen ist. Dies ist auch Tenor der Anträge im Sozialausschuss. Wir
begrüßen die parteiübergreifende Einigkeit bei der Stärkung der hopiz-lichen Versorgung in
Schleswig-Holstein.

Es gibt jedoch noch viele Aufgaben wie eine kultursensible Sterbebegleitung, die Versorgung
von Menschen mit Behinderung und die Steigerung der Akzeptanz der Hospiz- und
Palliativarbeit. Des Weiteren sehe ich es als wichtig an, dass Pflegekräfte in Pflegeheimen in der
Palliativpflege fortgebildet werden. Die Finanzierung der Fortbildung müsste in den
Pflegesatzverhandlungen mit berücksichtigt werden."